Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Gut für die Muskulatur ist es nicht»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Das ausladende Wetter passte am Ende ein bisschen zum Gesamteindruck. Der Grill war angeworfen, das grosse Festzelt bereit, der Zielraum auf dem Pythonplatz aber ziemlich verwaist. Die vierte Ausgabe der Tzampata präsentierte sich am Sonntag nur noch als Schatten der Erstausgabe. Dies zeigt auch ein Blick auf die Läuferzahlen. Waren es 2007 noch 3200, waren es ein Jahr später 971 und letztes Jahr nur noch 204. Immerhin stieg die Zahl der Teilnehmenden 2010 wieder auf 244. Auch deshalb, weil das Rennen nicht wie letztes Jahr im kalten Oktober, sondern wieder im Mai stattfand.

Weiter am Optimieren

OK-Präsident Alexandre Lauber ist trotz allem zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe und zuversichtlich für die Zukunft. «Das Rennen war ein voller Erfolg. Wir haben nun zudem unseren definitiven Parcours gefunden. Der wird sich in den nächsten Jahren nicht mehr ändern.» Es habe diverse Gespräche mit Läufern, den Stadtbehörden und der Polizei gebraucht, um den idealen Parcours herauszuspüren.

Das Team um Lauber ist jedoch weiter daran, das junge Pflänzchen Tzampata weiter zu pflegen und die Rahmenbedingungen zu optimieren. 2011 zum Beispiel wird voraussichtlich zusätzlich zum Eliterennen wieder ein Volkslauf stattfinden. «Es ist auch möglich, dass dieser wieder am frühen Samstagabend stattfinden wird. Das ist für viele Läufer attraktiver.» Dass der Lauf nicht mehr dieselbe Anziehungskraft hat wie zu Beginn, ist für Lauber selbstverständlich. «Am Anfang sind die Leute neugierig. Einigen gefällt es dann besser, und einigen weniger gut.» Und einigen dürfte der Treppenlauf wohl schlicht auch zu anstrengend sein. Dass es nächsten Frühling eine fünfte Ausgabe gibt, steht ausser Frage. «Die Kosten sind gedeckt, wir finden immer genügend motivierte Helfer und den Läufern gefällt es.»

Den Siegern gefällt es

Das bestätigen die beiden Sieger des Wochenendes. «Natürlich sind die Treppen extreme Rhythmusbrecher. Gut für die Muskulatur ist das sicher nicht», schmunzelt der Wünnewiler Adrian Jenny, «aber es ist einmal ganz etwas anderes. Die Atmosphäre ist gut und es macht Spass hier zu laufen. Ein bisschen Abwechslung tut immer gut.» Einmal etwas ganz anderes, das sind genau dieselben Worte, die auch die Siegerin bei den Frauen, Monika Fürholz, zur Beschreibung des Laufs verwendet. «Es ist eine super Idee, so etwas in der Stadt Freiburg zu organisieren.» Bleibt für die Veranstalter zu hoffen, dass in den nächsten Jahren wieder mehr Läuferinnen und Läufer dieser Meinung sind.

Mehr zum Thema