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Gut gekämpft und doch verloren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Anna Binz

Bereits zu Beginn des ersten Satzes kristallisierte sich heraus, dass Düdingen in diesem Spiel nicht so einfach klein beigeben und mit allen Mitteln versuchen würde, dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Bis zum Stand von 13:13 blieb das Spiel daher ausgeglichen. Erst dann gelang es Neuenburg, die Heimmannschaft mit gewitzten Finten leicht in Unsicherheit zu versetzten, und zog mit 20:17 davon.

Tolle Aufholjagd

Diese Taktik zogen die Neuenburgerinnen bis zum 22:18 erfolgreich durch. Düdingen schien dagegen kein Rezept zu finden. Dann brachte Munoz mit einem hervorragenden Angriff und einem Ass am Service neuen Wind ins Team und Düdingen gelang mit 23:23 schliesslich der Ausgleich. Was darauf folgte, war ein emotionales und hochrangiges Kopf-an-Kopf-Rennen, bis Ann Recht den Satz schlussendlich mit einem Angriff über die Mitte beim Stand von 31:29 für Düdingen entschied und durch einen tosenden Beifall der ganzen Leimacker-Halle belohnt wurde.

Luft raus

Im zweiten Umgang wirkte Düdingen körperlich und emotional erschöpft vom unerwarteten Satzgewinn. Diesen kurzen Energieverlust nutzen die athletischen Neuenburgerinnen sogleich gnadenlos aus. Protasenia servierte das Heimteam mit ihren Floatserves praktisch vom Feld und holte sogleich einen 7-Punkte-Vorsprung heraus. Im weiteren Verlauf fing sich Düdingen wieder und konnte dank der guten Blockarbeit bis zum 20:23 aufholen. Doch dann bewiesen die Gäste, dass auch sie mit einer erfahrenen und hochkarätigen Mittelspielerin einen Block stellen können, und beendeten diesen Satz mit 25:20 zu ihren Gunsten.

Der Satz der Eigenfehler

Im dritten Satz verlief das Ganze umgekehrt. Nun waren es die Gäste, die sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen schienen und eine Vielzahl von Eigenfehlern produzierten. Düdingen ging dadurch sogleich mit 6:2 in Führung. Dann bäumte sich Mittelblockerin Frei auf der gegnerischen Seite jedoch wieder auf und es landeten in der Folge praktisch alle Angriffe Düdingens im neuenburgischen Block. Dies zog sich bis zum Ausgleich beim Stand von 10:10 durch. Nun schlichen sich beim Heimteam auch noch unnötige Eigenfehler ein und so gewann NUC diesen dritten Umgang schliesslich mit 25:19.

NUC schwächelt

Erneut schienen sich die Neuenburgerinnen durch diesen Satzgewinn etwas zu sicher zu fühlen und liessen sich durch Schmutz’ Aufschläge ins Bockshorn jagen. Düdingen tankte sich an diesem Tief des Gegners auf und zeigte in der Folge sein bestes Volleyball. Manns verteilte die Bälle gekonnt und konnte dank der guten Verteidigung auch vermehrt die Mitte anspielen, wo Ann Recht aufstieg und einen Ball nach dem andern im gegnerischen Feld versenkte. Düdingen gewann diesen Satz klarer denn je mit 25:10 und hatte sich somit in einen fünften Satz gegen den Tabellen-Dritten manövriert.

Der fünfte Satz wurde wiederum von Neuenburg dominiert. Düdingen hielt jedoch gut mit.

Routine setzt sich durch

Ein paar unnötige Servicefehler zum falschen Zeitpunkt und die erbarmungslosen Angriffe des routinierten Gegners führten schlussendlich zu einer knappen Niederlage Düdingens. Der Entscheidungssatz endete 12:15. «Man ist als Trainer nie zufrieden, wenn man einen Match im fünften Satz abgeben muss. Auch wenn es sich beim Gegner um NUC handelt», sagte Trainer Ronald Schneuwly kritisch. Man habe aber das bestmögliche aus dem Team herausgeholt und mit der momentanen Tabellenlage einen Fünfsätzer gegen den Drittplatzierten zu spielen, dafür müsse man sich bestimmt nicht schämen.

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