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Gute Qualität und schlechtes Wetter

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Das 32. Folkloretreffen Freiburg schliesst mit einem Defizit – Nur 1000 Besucher am Volksfest am Samstag

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Es sei ein emotionaler Moment für ihn, sagte Jacques Peiry, als er am Sonntagnachmittag zum letzten Mal als Präsident die Bilanz des Internationalen Folkloretreffens Freiburg präsentierte. Einmal mehr habe während der ganzen Woche eine hervorragende Stimmung geherrscht, und die Mitglieder der neun Folkloregruppen seien bester Laune gewesen. Alle Ensembles hätten sich durch eine hohe Qualität ausgezeichnet. Nationen wie Kolumbien, Argentinien und Spanien hätten die von Anfang an hohen Erwartungen erfüllt, weniger bekannte Länder hätten für positive Überraschungen gesorgt. «Die Gruppe aus Burjatien etwa war eine Entdeckung, etwas völlig Neues und Unbekanntes.»Auf die gute künstlerische Qualität führte Peiry auch den Erfolg der verschiedenen Veranstaltungen zurück. Alle Aufführungen, die unter einem schützenden Dach stattfanden, seien gut besucht gewesen, der Eröffnungs- und die Gala-Abende gar ausverkauft. Damit bestätige sich eine Tendenz der letzten Jahre, die für die Zukunft positiv zu werten sei.

25 000 Franken im Minus

Über die ausverkauften Säle freute sich auch Finanzchef Michel Waeber. Die Indoor-Veranstaltungen brachten 15 000 Franken mehr ein als budgetiert. Geld, das die Organisatoren gut gebrauchen können: Das grosse Volksfest am Samstagabend nämlich fiel wie schon im Vorjahr dem schlechten Wetter zum Opfer und brachte statt der budgetierten 5000 nur gerade 1000 Eintritte. Insgesamt schliesst das Folkloretreffen 2006 damit mit einem Defizit in der Höhe von 25 000 Franken. Das ist zwar nur halb so viel wie im letzten Jahr, wiegt aber umso schwerer, als nach der verregneten Ausgabe 2005 alle Reserven aufgebraucht sind.Deshalb werde man beim Kulturverband Coriolis eine Defizitgarantie für das Volksfest am Samstagabend beantragen, so Waeber. Schon jetzt ist das Folkloretreffen eine der neun Partnerinstitutionen, mit denen Coriolis Drei-Jahres-Verträge abgeschlossen hat.

«Vielversprechende Kontakte»

Derzeit erhält es vom Gemeindeverband einen jährlichen Beitrag von 78 000 Franken. Die Verträge werden auf das Jahr 2007 neu ausgehandelt.Trotz der finanziellen Sorgen und der vielen Wechsel im Vorstand (siehe Kasten) blicken die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft. Das 33. Folkloretreffen wird vom 21. bis zum 26. August 2007 stattfinden. Inhaltlich will sich Albert Bugnon, verantwortlich für das Engagement der Gruppen, noch nicht in die Karten blicken lassen. «Noch ist nichts bestätigt, aber es gibt bereits vielversprechende Kontakte.»

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