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Gute Stimmung vor der Premiere

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Untertitel: Carmen von Bizet zum zweiten Mal in der Arena von Avenches

Autor: Von HUGO SCHALLER

Bei den Verantwortlichen des Festivals herrscht Zufriedenheit: Wenn der Vorverkauf wie bisher anhält, können schon vor der Premiere schwarze Zahlen geschrieben werden. Noch gibt es Karten für jede Vorstellung, doch die Auslastung ist schon bei erfreulichen 82 Prozent angelangt.

Unter den internationalen Festspielen einen Platz errungen

In diesem Jahr geht das Opernfestspiel Avenches bereits zum 10. Mal über die Bühne. Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich das Festival im waadtländischen Römerstädtchen einen Platz in den internationalen Opernfestspielen errungen. Ohne idealistischen Einsatz des Festspieldirektors Sergio Fontana, der selbst auf eine beachtliche internationale Karriere als Opernsänger zurückblicken kann, und seinem stets konstanten Mitarbeiterteam wäre dieser andauernde Erfolg undenkbar gewesen.

Die diesjährige Carmen-Inszenierung wird mit viel Farbe, Requisiten, Lichteffekten, Flamencotanz und dem Einsatz lebender Tiere aufwarten.
Zum ersten Mal wird in Avenches ein eigenes Festivalorchester zu hören sein. Das neu gegründete Orchester setzt sich aus Berufsmusikern und
-musikerinnen aus der ganzen Schweiz zusammen. Die meisten von ihnen gehören den grossen Nordwestschweizer Orchestern, wie dem OSR, dem Orchestre de chambre de Lausanne oder dem Berner Sinfonieorchester an. Die Proben vom letzten Freitag klangen jedenfalls viel versprechend. Das neu gebildete Orchester wird von Antonio Pirolli, Generalmusikdirektor der Oper von Istanbul, geleitet.

Starke Besetzung

Wie üblich, sind auch an den diesjährigen Festspielen Grössen der internationalen Opernbühnen zu hören. Neben Rachel Harnisch, einer der besten Schweizer Opern- und Liedsängerinnen, die am Anfang einer ganz grossen Karriere stehen dürfte, wird Alberto Cupido in Avenches sein.

Sergio Fontana freut sich ganz besonders an der Präsenz dieses Grossen seines Fachs, standen doch die beiden schon gemeinsam in der Mailänder Scala auf der Bühne. Und die Wege von Alberto Cupido, dem bescheiden wirkenden Mann, der seit fast drei Jahrzehnten auf den grossen Bühnen der Welt singt, kreuzen sich dieses Jahr zum zweiten Mal mit Avenches. Er singt die Rolle des Don José am 9., 14. und 16. Juli.
Freuen darf man sich auch auf die Besetzung der Carmen am 9., 10., 16., 17. und 23. Juli durch die Sardo-Zairerin Sarah m’Punga, einer Frau, die durch ihre äussere Erscheinung die reine Inkarnation dieser Opernrolle darstellt.
«Carmen ist eine absolut neuzeitliche Frau, sie vertraut ihrer Intuition, ihrem untrüglichen Instinkt und besitzt einen klaren Verstand, sie ist Frau und Mensch bis in die innerste Faser ihres Wesens. Für mich ist diese faszinierende Figur wie ein Vorbild», sagt die selbstbewusste Sopranistin.

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