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Gutenberg-Museum gerettet

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Untertitel: Viscom kauft die Gebäude – Wiedereröffnung im Herbst

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Seit Januar 2003 ist das schweizerische Museum der grafischen Industrie am Freiburger Liebfrauenplatz geschlossen, im Oktober 2003 meldete die damalige Stiftung freiwillig Konkurs an. Dank dem Entscheid des Drucker-Verbandes Viscom, die Gebäude zu übernehmen, ist der Weg frei für eine Neueröffnung des Museums.

«Jetzt geht es Schlag auf Schlag», sagte Anton A. Schudel, Präsident der Gesellschaft der Freunde des Museums, nach dem deutlichen Entscheid der rund 200 Viscom-Delegierten. Im Museum, in dem sich immer noch die Ausstellungsgegenstände befinden, müsse geputzt und aufgeräumt werden, ein Direktor und mehrere Mitarbeiter müssten gefunden und alles für eine Wiedereröffnung im Oktober oder November vorbereitet werden.
Die strategische Führung obliegt einer neuen Betriebsgesellschaft aus Vertretern von Viscom, Gutenberg-Freunden, Stadt und Kanton Freiburg. Die Finanzierung sei zu 100 Prozent geregelt, hiess es bereits Anfang Juni an der Generalversammlung der Freunde des Museums (siehe FN vom 6. Juni). Gerechnet wird mit einem Betriebsbudget von 460000 Franken. Rund 30 Prozent davon sollen durch Eintritte finanziert werden, der Rest via Sponsoren. 100000 Franken kommen jährlich von Viscom, 50000 Franken von den Gutenberg-Freunden.
Die Sicherung des «langfristigen Bestehens des einzigen Museums der grafischen Industrie in der Schweiz und damit einer Begegnungsstätte mit der Geschichte der Schweizer Druckkunst» sei der Grund für den Kaufentscheid gewesen, schreibt Viscom in einer Medienmitteilung. Der Verband war bereits seit Herbst 2003 als möglicher Retter des Museums im Gespräch. Damals scheiterte das Unterfangen, nachdem der Partnerverband Schweizer Presse (Verleger) in letzter Minute einen Rückzug gemacht hatte. Der Kaufpreis von 2,3 Millionen Franken entspricht der Hypothekarschuld bei der Freiburger Kantonalbank.

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