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Guter Februar rettet die Skisaison

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Der Wintereinbruch kam spät, und die Freiburger Skistationen konnten ihren Betrieb erst kurz vor dem Jahreswechsel aufnehmen, mit entsprechend weniger Betriebstagen. Für den Schwarzsee etwa hiess das für die vergangene Saison 80 Tage, an denen die Anlagen offen waren, wie Erich Brülhart, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen auf Anfrage sagt. «In den letzten fünf Jahren hatten wir im Schnitt etwa 92 Betriebstage pro Saison.» Die 80 Tage der aktuellen Saison bedeuten im Vergleich zum Spitzenwert der Saison 2013/2014 mit 107 Betriebstagen einen deutlichen Rückgang.

 Der Umsatz hingegen sei trotzdem etwa gleich hoch gewesen wie im Jahr zuvor. «Ich rechne damit, dass wir beim Personenverkehr auf ein ähnliches Ergebnis kommen.» Dies führt Brülhart vor allem auf den guten Februar zurück. «Die Schulferien in den Kantonen Bern, Freiburg und Neuenburg waren sehr gut verteilt.» Die Bergbahnen seien in diesem Monat fast jeden Tag ausgelastet gewesen. «Man spürte auch, dass die Leute Lust hatten, in die Berge zu gehen», so Brülhart. Zufrieden ist er auch mit den Abend-Angeboten. «Von Mitte Januar an bis zum Saisonschluss vor einer Woche war der Fondueplausch mit Schlittelfahrt praktisch ausgebucht.» Saisonschluss war am 23. März.

Erfolgreiches Nachtangebot

Bereits ein paar Tage früher schlossen die Bergbahnen Jaun ihre Anlagen. Betriebsleiter Thomas Buchs blickt mit gemischten Gefühlen auf die aktuelle Saison zurück: «Es war ein durchschnittlicher Winter.» Zufrieden war Buchs mit den Sportferien. «Im Februar hatten wir sehr viele Gäste bei uns.»

Leider sei das Wetter an den Wochenenden nicht immer gut gewesen. In Jaun fehlten wie in den anderen Skigebieten die Tage um Weihnachten. «Immerhin konnten wir am 28. Dezember die Pisten öffnen.» Allerdings seien in dieser Zeit die Bedingungen noch nicht optimal gewesen. Zudem gab es in Jaun einen Unterbruch zwischen dem 5. und 17. Januar, weil es laut Buchs zu viel geregnet hat.

 «Abgerechnet haben wir noch nicht alles, am Ende wird es eine durchschnittliche Saison sein.» Buchs rechnet mit ähnlichen Zahlen wie in der Saison 2013/2014. Sehr zufrieden war er mit dem Schlittelangebot. Seit zwei Jahren transportiert die Bahn die Schlittler bergauf. «In diesem Winter hatten wir höhere Frequenzen als im Vorjahr.»

 Zwei Wochen zu wenig

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Region La Berra. «Es war eine mittelmässige Saison», sagt Betriebsleiter Didier Kilchoer. Denn so richtig begann der Wintersportbetrieb erst am 16. Januar. Wegen Schneemangels waren die Anlagen über Neujahr nur an vier Tagen geöffnet. «Uns werden in der Endabrechnung sicher 14 gute Tage fehlen», meint Kilchoer und spricht damit die fehlenden Betriebstage in der umsatzstarken Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr an. Dafür sei der Februar sehr gut gewesen. «Das wird sicher einer der besten Monate sein, den wir je hatten.» Über genaue Zahlen verfügt er aber noch nicht.

Die Bergbahnen Moléson konnten ihre Frequenzen laut Tourismusdirektor Antoine Micheloud dank des guten Februars im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern. «Schlechter lief es in den Weihnachtsferien mit nur sechs Betriebstagen», so Micheloud. An den Wochenenden sei das Wetter häufig nicht schön gewesen, mit entsprechend weniger Wintersportlern. «Wir haben rund 90 Prozent Tagesgäste, und die kommen vor allem am Wochenende.» Zufrieden ist er mit der neuen Preisstruktur, welche die Bahnen in der dieser Saison eingeführt haben (die FN berichteten). Vor allem das Gratisangebot für Kinder bis neun Jahre sei auf grosse Zustimmung gestossen.

Von den Bergbahnen in Charmey war gestern für eine Stellungnahme niemand erreichbar.

«Uns werden in der Endabrechnung sicher 14 gute Tage fehlen.»

Didier Kilchoer

Bergbahnen La Berra

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