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Gutes Jahr für die Landi Sense-Düdingen

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Die 73 anwesenden Genossenschafter der Landi Sense-Düdingen haben an der Generalversammlung coronabedingt etwas später als sonst auf das Betriebsjahr 2019 zurückgeblickt, zumal schon bald die gesamte Ernte 2020 eingefahren ist. «Es war ein gutes Jahr», sagte Verwaltungsratspräsident Beat Siegenthaler bei der Begrüssung.

Zwei Frauen im Verwaltungsrat

Es war die letzte Versammlung von Beat Siegenthaler; nach 20 Jahren im Vorstand, davon elf als Präsident, ist er zurückgetreten. Vorstand und Mitglieder würdigten seine Verdienste. Zum Nachfolger wurde Norbert Lehmann aus Schmitten gewählt, bisheriger Vizepräsident. Demissioniert haben auch Angelo Fasel und Andreas Schwaller (beide seit 2004). Neu wurden Christine Wespi, St. Antoni, Nora Rutishauser, Schmitten, und Pascal Aebischer, Heitenried, in den Verwaltungsrat gewählt.

Sie übernehmen mit den verbleibenden Ratsmitgliedern die Verantwortung für eine gut aufgestellte Genossenschaft. 2019 sei ein «gäbiges» Jahr für die Getreideernte gewesen, sagte Geschäftsführer Lukas Lehmann. Das Getreide sei bei trockenen Bedingungen, aber spät geerntet worden. Ab dem 3. Juli fielen 1500 Tonnen Gerste an, ab Mitte Juli der grösste Teil des Brot- und Futtergetreides.

Insgesamt hat die Genossenschaft 8451 Tonnen Getreide übernommen. 3406 Tonnen Brotgetreide, 4284 Tonnen Futtergetreide sowie 761 Tonnen Ölsaaten. «Die Umsätze waren nur um 200 000 Franken geringer als im Vorjahr», so der Geschäftsführer. Insgesamt hat die Genossenschaft 45,3  Millionen Franken umgesetzt. Beim Agrarhandel betrug der Umsatz 15,9  Millionen (+300 000 Franken). Beim ­Detailhandel verzeichnete die Genossenschaft 12,1  Millionen Franken Umsatz und im ­Energiesektor 16,9  Millionen Franken.

Dies schlägt sich auch in der Buchhaltung nieder: Die Genossenschaft schliesst das Jahr 2019 mit einem Betriebsertrag von 6,7  Millionen Franken und Betriebskosten von 5,2  Millionen Franken. Sie weist einen Jahresgewinn von 144 067 Franken aus, wie Ga­briela Bula, Mitglied der Geschäftsleitung, ausführte. «2019 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr, in allen Geschäftsbereichen haben wir gut abgeschlossen.» Die Landi Sense-Düdingen hat 2019 rund eine Million Franken investiert. Die Genossenschafter genehmigten den Jahresabschluss diskussionslos.

Leer geräumte Regale

Für das laufende Jahr sieht es bei den Bereichen Detailhandel und Energie etwas weniger gut aus, wie Bruno Rotzetter, Mitglied der Geschäftsleitung, ausführte. Er erzählte von den Hamsterkäufen vor dem Lockdown, wo Mehl, Hygieneartikel und Masken sehr gefragt waren. «Es ist uns allen eingefahren, dass innert Kürze die Regale leer geräumt worden sind.» Die Mühle habe Sonderschichten fahren müssen, um genügend Kilopackungen Mehl abzufüllen. Der Umsatz war wegen des Lockdown kurz vor der Gartensaison zusammengebrochen, erreichte im Mai dann aber wieder Rekordhöhen. «Alles in allem ist die Landi Sense-Düdingen mit einem blauen Auge davongekommen.»

Zukunft

Landi will am Standort festhalten

Über zwei Zukunftsprojekte hat Verwaltungsratspräsident Beat Siegen­thaler am Dienstag informiert. Zum einen bekräftigte er die Absicht, die Landi Sense-Düdingen mit der Trocknungs­genossenschaft Sense in Tafers zusammenzuschliessen, um Synergien und Kostenein­sparungen zu erzielen. Für ­November ist eine Informationsveranstaltung geplant. Die Landi-Verantwortlichen hoffen, dass es auch in Bezug auf den Standort beim Bahnhof Düdingen mit Futter- und Brotmühle sowie Getreidelager wie bisher weitergeht. Die SBB plant den Umbau des Bahnhofs, und in der Gemeinde ist seit Jahren eine Fussgängerunterführung ein Thema. «Wir zählen darauf, dass wir mit beiden eine gute Lösung finden», so Beat Siegenthaler. Die Genossenschaft habe in den letzten Jahren viel in den Standort investiert; und der Bahnanschluss sei wichtig für die Landi, da sie viel Brotmehl per Bahn versende.

im

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