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+ H. H. Adolf Aebischer, Tafers

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Zum gedenken

 

 

Adolf Aebischer ist am 25. Januar 1925 zur Welt gekommen. Er ist aufgewachsen in einer Grossfamilie mit sieben Geschwistern und drei Angestellten, die in der Familie integriert waren und wo Liebe und Geborgenheit das alles-überragende Element war. Wahre Frömmigkeit und Religiosität gab die Kraft, das Leben zu meistern. Trotz bescheidener Ansprüche blieb immer etwas für die Armen übrig, und die Aufnahme von Flüchtlingskindern war selbstverständlich. Noch 2010 hatte Adolf Besucher aus Deutschland, die sich an die für sie wichtige Zeit von damals erinnerten.

Diesem Beispiel, für die anderen da zu sein und sich stets grosszügig zu zeigen, ist Adolf Aebischer immer gefolgt. Er war ein begnadeter Seelsorger, der von allen geschätzt wurde. Er war bestrebt, mit der fordernden Zeit zu wachsen. Dabei war ihm die gelebte Ökumene ein wichtiges Anliegen.

Die Gymnasialzeit im Kollegium St. Michael gehört zu seinen glücklichsten Zeiten, geprägt durch intensive Jugendfreundschaften. Mit gegenseitiger Hilfe waren sie auf der Suche nach der geeigneten Berufswahl. Zuerst faszinierte Adolf das Medizinstudium. Nach dem zweiten Propädeutikum erlitt er eine unruhige Zeit.

Durch den tragischen Tod des kleinen Bruders Seppeli im Jungwachtlager, wo Adolf als Führer tätig war, erlebte er eine Zeit der Wandlung. Er sah darin eine von hoher Macht hervorgerufene Wandlung und entschloss sich, Priester zu werden. Für dieses Amt hat er sich durchs ganze weitere Leben voll und ganz eingesetzt.

Zuerst als Vikar in der Unterstadt, wo ihm vor allem die Jugendarbeit am Herzen lag. Dann als Direktor des Instituts Stavia in Estavayer-le-Lac. Mit viel Liebe und Engagement versuchte er, jedem einzelnen der 160 Buben im Alter von 15 bis 18 Jahren gerecht zu werden.

Seine Familie verehrte ihn und war besonders stolz, als er an der Kathedrale St. Nikolaus wirken durfte, nach einer grossartigen Volkswahl. Es folgten die Jahre im Kloster Bisemberg, wo er die geistige Auseinandersetzung und Verbundenheit mit den Schwestern sehr schätzte.

Weitere bemerkenswerte Erinnerungen sind die fröhlichen Ferientage, die er im Kreise seiner Familie im Bungalow auf Mallorca verbringen durfte. Höhepunkt war immer die Feier der heiligen Messe am Sonntag in spanischer Sprache.

Die letzten drei Jahre seines Lebens durfte er im Kreise einer weiteren «Grossfamilie» verbringen. Auch da freute ihn jeder Besuch, jede anregende Diskussion, jeder warme Händedruck.

Adolf Aebischer war und blieb ein Suchender. Die Zen-Meditation hat ihm einen neuen Weg in seinem Glauben aufgezeigt, der ihm Kraft gab, sein Augenleiden anzunehmen. Sein höchstes Ziel war es, dem Leben zu dienen, dem Einzelnen Weite und Hoffnung zu geben.

Adolf Aebischer ist am 18. März 2010 verstorben. Eing.

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