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«Haben Xamax mit unserem Auftritt überrascht»

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Yannick Zaugg, hat es Sie überrascht, dass Freiburg am Mittwoch mit Favorit Xamax absolut auf Augenhöhe war?

Nach unserem schwachen letzten Meisterschaftsspiel gegen Monthey war unser Selbstvertrauen tatsächlich angekratzt. Am Mittwoch habe ich aber bereits beim Einwärmen und in der Garderobe gespürt, dass wir bereit sind. Natürlich hatten wir ein bisschen Angst vor Xamax. Es ist eine starke Mannschaft. Doch indem wir stark und aggressiv starteten, kamen nie Selbstzweifel auf.

 

 Welche Schlüsse ziehen Sie im Hinblick auf das heutige Rückspiel aus dem Hinspiel vom Mittwoch?

Am Mittwoch spielten wir unseren besten Match der Saison. Ich denke, dass wir Xamax mit unserem Auftritt überrascht haben. Sie haben in ihrer Gruppe oft relativ problemlos gewonnen. Uns hat der Match natürlich zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Wir wissen, dass ein Exploit möglich ist, wenn wir erneut einen grossen Match abliefern.

 

 Wie schätzen Sie Freiburgs Chancen auf ein Weiterkommen ein?

Hätte Neuenburg nicht noch kurz vor Schluss zum 2:2 ausgeglichen, hätte ich die Chancen auf 50:50 eingeschätzt. So aber würde ich die Chancen auf ein Weiterkommen aus unserer Sicht auf 30:70 schätzen. Wir werden alles daran setzen, diese Chance zu nutzen.

 Worin liegen die grössten Stärken Neuenburgs?

Das Team hat kaum Schwachpunkte, viele Spieler sind sehr erfahren. Am Mittwoch hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Hauptstärke in der Offensive liegt. Wir dürfen die Gegenspieler nicht eine Sekunde lang alleine lassen. In der Defensive hingegen hatte ich das Gefühl, dass wir einen Tick solider sind.

 

 Nach dem 1:2-Rückstand wirkte Xamax in der zweiten Hälfte zudem ein bisschen nervös …

Genau, sie begannen, sich immer intensiver gegenseitig zu kritisieren. Als Gegner gibt dir das ebenfalls immer zusätzliches Selbstvertrauen. Wie gesagt, ich glaube Xamax war ein bisschen überrascht. Nach dem späten Ausgleich wirkten sie extrem erleichtert. Ich glaube nicht, dass ihr Selbstvertrauen vor dem Spiel vom Samstag top ist.

 

 Im Stade de la Maladière sind heute tausende Zuschauer zu erwarten. Viele Spieler im Team des FCF sind sich eine solche Kulisse nicht gewohnt. Machen Sie sich Sorgen, dass bei einigen Spielern Nervosität aufkommt?

Vor dem Spiel vom Mittwoch hätte man sich diese Frage tatsächlich stellen müssen. Aber im St. Leonhard hatte es ja ebenfalls 1800 Zuschauer. Und die jungen Spieler haben trotzdem nicht nervös agiert, vielmehr schien ihnen die ungewohnte Kulisse zusätzliche Energie zu verleihen. Das wird auch heute der Fall sein.

 

 In Neuenburg werden Sie auf Kunstrasen spielen–ein Nachteil?

Nein, wir trainieren im St. Leonhard ja ebenfalls sehr oft auf Kunstrasen. Diese Thematik darf in unseren Köpfen deshalb gar keine Rolle spielen. Das Terrain wird das Spiel nicht entscheiden, sondern der Kopf und der Wille.

 

 Sie sind 31 Jahre alt. Könnte die heutige Partie Ihre letzte sein?

Ehrlich gesagt weiss ich das noch nicht. Es gibt im Leben eine Zeit für alles. Ich bin nun schon 15 Jahre intensiv dabei und habe mir in den letzten Wochen deshalb tatsächlich Gedanken gemacht. Die Verletzungsgefahr steigt, die Erholungsphase wird länger. Wenn ich weitermache, dann sicher nur noch eine einzige Saison lang. Gleichzeitig sind wir in den Aufstiegsspielen, spielen in der Maladière vor tausenden Zuschauern. Deshalb sage ich mir: Wieso soll ich aufhören, wenn es noch so schön ist?

 

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