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Halali zur Jagdsaison

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Meinungsbeitrag zur Abstimmung vom 28. September über die Einführung einer Einheitskrankenkasse

 Die Jagdsaison ist eröffnet, wie jeden Herbst. Aber bei der Jagd, die ich meine, geht es nicht um Wildschweine, Rehe und Gämsen. Und geschossen wird nicht mit Flinten, sondern mit Telefonanrufen. Im Visier der Krankenkassen sind die günstigen Risiken. Das sei halt so eine Folge des freien Wettbewerbs, heisst es. Die günstigen Risiken waren übrigens über lange Zeit junge, buspere Männer, inzwischen soll sich das verschoben haben. Wichtiger aber als das, was die beiden Jagden gemeinsam haben, ist das, was sie unterscheidet: Die Jagd nach günstigen Risiken finanziere ich, falls ich ein günstiges Risiko bin, selber mit – so wie wenn der Hirsch dem Jäger das Gewehr kaufen würde.

Und alle andern «ungünstigen» Risiken zahlen übrigens auch mit. Und die Jagd nach günstigen Risiken ist ja nicht günstig: Angestellte in den Call-Centers haben Anrecht auf einen Lohn; ein Kassenwechsel generiert Kosten bei der Krankenkasse, die verlassen wird, und bei der, der man neu beitritt. Und das alles, um am Ende von den gleichen Grundversicherungsleistungen zu profitieren wie vorher.

Verwendet wird dafür Geld, das wir für den Erhalt oder die

Wiederherstellung unserer Gesundheit einzahlen. Mit diesem Geld finanziert jede einzelne Krankenkasse übrigens auch ihre Werbung gegen andere Kassen, die dieselbe Grundversicherung anbieten. Mit diesem Geld werden in der ganzen Schweiz die Direktionssaläre und die Verwaltungsratshonorare der 61 Krankenkassen finanziert. Da ich gegen diesen Geldvergeudung bin, bin ich am 28. September für die Einheitskasse! Überlassen wir das Jagen den Jägern, und verwenden wir die Krankenkassenbeiträge für unsere Gesundheit statt für Telefonbelästigungen, Pseudowettbewerb und Direktionssaläre.

 

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