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Hallenbad Levant braucht weiterhin Pflege

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126 800 Franken hat die Stadt Freiburg diesen Sommer eingesetzt, um die Filtration und die Wasseraufbereitung im Schwimmbad Levant zu verbessern (die FN berichteten). Die Arbeiten, unter anderem die Installation eines Aktivkohlefilters, seien nötig gewesen, um den seit Mai 2011 strengeren Normen gerecht zu werden, erklärte Gemeinderat Thierry Steiert am Montagabend. Er forderte den Generalrat dazu auf, die unvorhersehbare und dringende Ausgabe zu genehmigen. Im kommenden Jahr ist eine zweite Etappe vorgesehen.

 «Ich frage mich, inwiefern die Ausgabe unvorhersehbar oder nicht vielmehr unvorhergesehen war», sagte Bernhard Altermatt, Sprecher der CVP-GLP-Fraktion, und wies darauf hin, dass die neuen Normen schon seit vier Jahren in Kraft seien. Ebenfalls fragte er: «Wie oft, wie lange und in welcher Höhe sollen wir noch in eine Struktur investieren, die wir schon lange ersetzen müssten?» Vielleicht könne das Projekt für ein 50-Meter-Becken vorangetrieben werden, wenn die Schliessung des Schwimmbads Levant angekündigt werde, spekulierte er.

Auch FDP-Sprecher Jean-Noël Gex wunderte sich über die Unvorhersehbarkeit der Ausgabe. Er kritisierte zu- dem, dass es bezüglich des Schwimmzentrums noch keine nennenswerten Fortschritte gibt. «Dieses Dossier müssten wir unbedingt beschleunigen.» Gilles Bourgarel sagte im Namen der Grünen: «Wir sehen, dass Freiburg Mühe hat mit seinen Infrastrukturen–aber auch mit seinen politischen Strukturen.» So gebe es bisher noch keine Resultate bezüglich eines neuen Beckens. «Es wird höchste Zeit, aufzuwachen», sagte er. Und Anne Marie Khamsi betonte im Namen der Mitte links–CSP: «Wir warten mit Ungeduld auf das olympische Becken.»

Eher die Notwendigkeit der Investition strichen die SP und die SVP hervor. Das Wasser müsse den Normen entsprechen, betonte SVP-Sprecher Bernard Dupré. «Schliesslich geht es um das Wohlbefinden der Menschen.» Damit jedes Kind in der Stadt Freiburg die obligatorischen Turnstunden absolvieren könne, brauche es das Schwimmbad Levant, sagte Marc-David Henninger im Namen der SP. «Wir können es uns schon rein wegen den Schulen nicht erlauben, das Schwimmbad zu schliessen», sagte er. Er wünsche sich jedoch, dass der Gemeinderat die weiteren Ausgaben für mehr als ein Jahr plane.

Die Stadt könne das Neubauprojekt finanziell nicht alleine tragen und sei angewiesen auf Partner, sagte Steiert. Auch sei es wichtig, das Schwimmbad Levant in möglichst gutem Zustand zu erhalten. «Es ist nicht sicher, dass wir es schliessen werden, sobald das olympische Becken steht.» Der Generalrat genehmigte die Ausgabe grossmehrheitlich.

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