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Halt in «Fribourg/Freiburg Poya»

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Eine Ausgabe der «Freiburger Nachrichten» und der Zeitung «La Liberté», die Baupläne sowie der Vertrag zwischen SBB, Agglomeration und Kanton Freiburg bilden das Fundament der neuen Haltestelle im Freiburger Quartier St. Leonhard: Philippe Gauderon, Leiter SBB Infrastruktur, Staatsrat Maurice Ropraz und René Schneuwly, Präsident des Agglomerationsrates, haben gesternall dies unter der künftigen Haltestelle einbetoniert.

Auf zweisprachige Bahnhofsschilder habe die Stadt Freiburg fast hundert Jahre lang warten müssen, sagtePhilippe Gauderon in seiner Ansprache vor geladenen Gästen und den Medien. «Diese Haltestelle hier jedoch heisst von Anfang an Fribourg/Freiburg Poya.» René Schneuwly ergänzte, dass der Zusatz Poya allen Beteiligten als logisch erschienen sei, angesichts des «Jahrhundertwerks Poyabrücke, das in nächster Nähe entsteht».

«Bequem, rasch, sicher»

Maurice Ropraz betonte, die neue Haltestelle sei ein wichtiger Teil des Freiburger Verkehrsnetzes. «Wir wollen den Menschen die Möglichkeit bieten, sich in ihrer Freizeit und für ihre Arbeit bequem, rasch und sicher von einem Ort zum anderen zu bewegen.» Dafür sei die S-Bahn ideal. «Die neue Haltestelle ist ein Teil dieses Puzzles.» Da die Haltestelle auf der Linie Freiburg–Bern liege, verbinde sie den Sensebezirk noch besser mit der Freiburger Agglomeration. «Sie ist ein weiteres Tor zur Agglo.»

Die neue Haltestelle ist vor allem auch ein Tor zu den Sportstätten St. Leonhard: Eishockeyfans, Fussballer und Basketballerinnen können künftig mit dem Zug direkt zum Eisstadion, den Fussballfeldern und der Omnisporthalle fahren.

Vom Perronende auf Seite des Friedhofes wird eine lange Treppe die acht Meter Höhenunterschied überbrücken–und gleich bis zur Festhalle führen. Auf Freiburger Seite ist eine kürzere Treppe zur Murtenstrasse hin eingeplant (siehe auch Bild). Dazu kommen zwei Aufzüge, die von der Murtenstrasse direkt auf die Bahnsteige führen.

Mit Durchblick

Der Unterstand für die wartenden Passagiere wird aus Glas sein. «Das erlaubt den Durchblick nach Freiburg und Granges-Paccot», sagt Architekt Jean-Marc Ruffieux. Der Freiburger hat die Haltestelle zusammen mit dem Lausanner Ingenieurbüro Monod-Piguet entworfen. Der Durchgang für Bus und Autos unter dem Bahnübergang und der künftigen Haltestelle sei relativ eng, sagt Ruffieux. «Mein Ziel war es, die Perspektive zu verbreitern.»

 Hoffentlich kein Omen

Die neue Haltestelle «Fribourg/Freiburg Poya» soll ab Mitte Dezember zahlreiche Sportfans ins Quartier St. Leonhard bringen. Bleibt zu hoffen, dass die beiden gestrigen Zeitungen, die im Grundstein einbetoniert wurden, kein schlechtes Omen sind: «Les Dragons au pied du mur» hatte die Zeitung «La Liberté» getitelt; «Gottéron enttäuscht komplett», hiess es auf der ersten Seite der «Freiburger Nachrichten».

Zahlen und Fakten

12,8 Millionen Franken kostet die Haltestelle

Vor drei Jahren gingen die Planer davon aus, dass der Bau der Haltestelle im St.Leonhard in Freiburg knapp zehn Millionen Franken kosten würde. Heute steht fest: Sie kostet12,8 Millionen Franken. SBB, Agglomeration und Kanton teilen sich die Kosten. Normalerweise übernehmen die SBB bei solchen Projekten 20 Prozent der Kosten. Als 2008 jedoch der Standort von SBB Cargo in Freiburg aufgehoben wurde, sicherten dieSBBin Verhandlungen mit dem Kanton zu,35 Prozentder Baukosten zu übernehmen. Auch der Kanton Freiburg steuert 35 Prozent bei, der Agglo bleiben 30 Prozent. In den kommenden Monaten entstehen auf der bestehenden Bahnüberführung Murtengasse zwei 220 Meter lange Perrons.Zwei Aufzügewerden von der Murtenstrasse zur Haltestelle führen. Die Züge benötigen für die Strecke vom Bahnhof Freiburg ins St.Leonhardzwei Minuten. Betrieben wird die Haltestelle ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember von der BLS. Täglich werden rund70 Regionalzügeim St.Leonhard-Quartier anhalten.njb

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