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«Halten» heisst die Devise für die CVP Sense im Superwahljahr 2011

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Autor: Karin Aebischer

Düdingen Aus heutiger Sicht sei es das Ziel, im reich befrachteten Wahljahr 2011 die 44 Gemeinderatssitze sowie die sieben Mandate im Kantonsparlament halten zu können, erklärte Präsident Bruno Boschung am Donnerstagabend anlässlich des Herbstkongresses der CVP Sense auf dem Sika-Areal in Düdingen. Schon nur dies werde hart werden, betonte er.

Für Ständerat Urs Schwaller sind die politischen Ambitionen der CVP Sense nicht gross genug. «Die Sitze zu halten ist für die CVP auf Bundesebene kein Ziel, und das darf es auch auf Bezirks- und Gemeindeebene nicht sein.» Weiterkommen sei für die CVP nur mit einer klaren Positionierung und hoher Präsenz möglich. «Wir müssen uns noch mehr zeigen, letztendlich werden Köpfe gewählt», betonte Schwaller.

Die Stossrichtung der CVP Sense für 2011 sieht vor, das Oberamt nicht zu attackieren. Enttäuscht über diese Einstellung zeigt sich Pierre-André Jungo, Ammann von St. Ursen. «Ich finde es falsch, dass wir niemanden stellen wollen», sagte er. Boschung stellte in Aussicht, dass die Rückeroberung des Oberamts zu einem späteren Zeitpunkt wieder Ziel der CVP sein werde. «Doch momentan müssen wir realistisch sein. Es ist schwierig, einen Kandidaten für genau diesen Job zu finden.»

Die CVP Sense fängt gemäss Boschung bereits jetzt an, mit den Amtsträgern Gespräche über die Absichten für die nächste Legislaturperiode zu führen. Zudem sollen brachliegende Ortsparteien wie die in Tafers reaktiviert werden. «Somit habe ich meine Hausaufgaben schon gefasst», meinte Urs Schwaller.

Sprachenfrage angeheizt

Er habe sich bei den Bundesratsersatzwahlen erbärmlich über die Sprachenfrage aufgeregt, gab Bruno Boschung rückblickend zu verstehen. «Sie wurde leider auch von Leuten angeheizt, die dies nicht hätten tun sollen.» Der CVP Sense sei die Positionierung Dominique de Bumans als «echter Romand» in der Tat sauer aufgestossen, erklärte Boschung den FN. Deswegen werde aber heute keine Polemik mehr betrieben.

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