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+ Hanny «Züsi» Münger, Wünnewil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Geboren am 22. Dezember 1925 in Brügg bei Biel, erlebte Hanny Münger ihre Jugend in Aegerten. Den Zunamen «Züsi» erhielt sie von einem Bruder. Später zog die Familie auf einen Bauernhof in Balletswil. In Uttewil bildete sie sich zur Meisterbäuerin weiter. Anfangs 1950er-Jahre lernte sie Hansueli Münger aus Dietisberg kennen. Der Ehe entsprossen acht Kinder. Als Präsidentin des Frauenvereins und Mitglied im Chor Kessibrunnholz war auch die Freizeit ausgefüllt. Später konnte sie mit ihrem Mann Reisen ins Ausland mit den Ehemaligen von Uttewil und der Schule Rütti unternehmen. Stets trug sie dabei Tracht, was auf Bewunderung und Anerkennung bei den besuchten Bauernfamilien stiess.

Auch nach Weitergabe des Hofs half sie weiter mit, wo zupackende Hände gebraucht wurden. Daneben fand sie Zeit, mit der Kalligrafie einer ihrer zahlreichen Handfertigkeiten zu frönen. Überhaupt hatte sie viel kunsthandwerkliches Geschick und fertigte aus Stroh prächtige Weihnachtssterne, bemalte Kornsäcke oder verzierte Ostereier. Auch Holzschnitzerei und Bauernmalerei gehörten zu ihren Hobbys. Viel Freude bereiteten ihr Besuche der zahlreichen Enkel und Urenkel. Wie selbstverständlich pflegte sie den Garten und ihre Blumen auch nach ernsten Rückschlägen weiter.

Als sich ihr Gatte mehreren Operationen unterziehen musste, liess sie sich nicht unterkriegen und fand in seiner unermüdlichen Pflege eine neue Lebensaufgabe. Mit dem «Pferdewägeli» waren die beiden regelmässig unterwegs und nahmen auch Grosskinder auf die Ausfahrten mit. Als Hansueli im Herbst 2014 verstarb, fand sie sich ihres wichtigsten Lebensinhaltes beraubt. Nie vorstellen konnte sie sich, in einem Heim untätig herumsitzen zu müssen und selber auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Noch bis zuletzt arbeitete sie im Garten und pflegte die Blumenpracht vor dem Haus. Nach einem Schwächeanfall musste sie ins Spital eingeliefert werden, wo sich ihr Lebenskreis am 25. Juli 2016 für immer schloss.  Eing.

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