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Hans-Peter Pellet zum Vierten

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Hans-Peter Pellet zum Vierten

80. Freiburger Kantonalschwingfest in Cottens

Mit einem verdienten Sieg im Schlussgang gegen den Berner Gast Andreas Krebs, den er nach 3 Minuten und 40 Sekunden durch Kontern eines Kurzes mit Nachdrücken platt gewann, sicherte sich der sympathische Sensler Hans-Peter Pellet innerhalb von fünf Wochen den vierten Kantonalfestsieg auf welschem Terrain.

Von Raphael Aebischer (Text)
und charly rappo (Bilder)

Diese Siegesserie konnte Hans-Peter Pellet nach 2001 nun wiederholen und den Freiburger Sieg vom letzten Jahr bestätigen, was darauf schliessen lässt, dass seine Form für das Eidgenössische in Luzern stimmt.

Pellet und Zbinden bremsen
die Gäste

Eindrücklich begann Hans-Peter Pellet sein Pensum vor 800 fachkundigen Zuschauern auf dem idyllischen Schwingplatz in Cottens. Im zweiten Zusammengreifen liess er den ersten Gast Andreas Krebs in die Sonne blicken, und Adrian Schenkel erging es nicht besser. Gegen Christian Oesch reichte es nach etlichen Angriffen zwar nur zu einem Gestellten, was ihm sein Klubkamerad Stefan Zbinden im fünften Gang gleichtat, so dass der favorisierte Berner nicht mehr für den Schlussgang in Frage kam. Nach weiteren Blitzsiegen gegen Jean-Claude Portmann und den vierten Gast Markus Wüthrich lag Pellet nach fünf Gängen allein mit einem Punkt Vorsprung voraus, die direkten Verfolger hiessen Andreas Krebs, Jean-Pierre Giroud und Christian Schmutz. Nun entschied das Einteilungsgericht, dass alle Schwinger ausser Pellet den sechsten Gang absolvieren und der Punktebeste als Schlussganggegner nominiert würde. Krebs gewann als einziger, Schmutz musste mit Edouard Stähli stellen und Giroud verpasste mit seiner Niederlage gegen Adrian Schenkel gar den Kranz.

Klubkamerad Stefan Zbinden sicherte sich mit vier Siegen und zwei Gestellten den feinen dritten Schlussrang und er scheint sich nach zähen Verletzungsproblemen langsam der Bestform zu nähern. Erstmalige Kranzgewinner gab es gestern keine, denn die letzte Selektionshürde für Luzern war zu hoch, doch Christian Schmutz als verdienter Kranzgewinner sicherte sich den letzten Qualifikationsplatz für Luzern. Trotz einer ausgezeichneten Leistung mit drei Siegen und drei Gestellten verpasste Markus Pellet als Erster den Kranz, wärhend die anderen Sensler im letzten Gang gebremst wurden oder schon frühzeitig Punkte liessen. Mit fünf Kränzen boten die Gäste aus dem Bernbiet eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung, gefolgt von den Senslern, Kerzers und Greyerz sowie dem einzigen ausserkantonalen Romand Martial Sonnay, der auf Platz drei rangiert ist.
Der Siegeswille beflügelte mich

Krebs zum Anschwingen, Krebs im Schlussgang, wie kommt man da zurecht?

Andreas Krebs ist ein vielseitiger Schwinger, gegen den man höllisch aufpassen muss. Am Morgen ging ich volles Risiko und hatte gleich im zweiten Zug Erfolg. Im Schlussgang gingen wir beide vorsichtiger ans Werk, doch meine Motivation und mein Siegeswille beflügelten mich, obwohl ich auch mit einem Gestellten das Fest gewonnen hätte.

Noch sechs Wochen bis Luzern. Wie planst du dieses Unterfangen?

Am kommenden Sonntag schwinge ich mit Benoît Kolly als Südwestschweizer Gäste am Berner Kantonalen in St. Stephan. Dann folgt am 8. August das letzte Bergkranzfest auf der Schwägalp, wo die Romands ebenfalls Gastschwinger sind, und zwischendurch, soweit es möglich ist, gehe ich zu einem Regionalschwingfest. Ich brauche Feste, die topbesetzt sind, und im Training hat Kondition und Mentaltraining Vorrang, denn mit meinen 34 Jahren fühle ich mich nicht älter als 2001 in Nyon und erhoffe meinen dritten eidgenössischen Kranz nach Bern und Nyon. ra

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