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Happy End für die Powercats

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Diesmal hat es geklappt: Nachdem die Power Cats im Halbfinal gegen Aesch-Pfeffingen eine 1:0-Führung verspielt und den Einzug ins Endspiel verpasst hatten, gewannen sie gestern zumindest das Duell um Platz drei. Gegen Kanti Schaffhausen liess sich Düdingen nicht nochmals die Butter vom Brot nehmen und setzte sich auch im zweiten Spiel der Best-of-3-Serie mit 3:2 durch. Damit schliesst Düdingen die NLA-Meisterschaft auf dem dritten Rang ab und darf in die wohl verdiente Saisonpause.

Der letzte Punkt im Video:

Klassischer Fehlstart

Hatten die Düdingerinnen am Samstag beim 3:2-Auswärtssieg die ersten beiden Sätze gewonnen, gerieten sie diesmal erst ins Hintertreffen. Bei Schaffhausen liefen die meisten Angriffe über die erst 18-jährige Korina Perkovac, die einige Mal zeigte, weshalb sie zu den grössten Talenten in der Schweiz zählt. Verschiedene NLA-Vereine, darunter auch Düdingen, Aesch-Peffingen und Neuenburg buhlten um die Gunst der Nationalspielerin und hätten sie gerne für nächste Saison unter Vertrag genommen, Perkovac bleibt jedoch ihrem Club treu. So lag Kanti immer ein paar Punkte vorne. Bei 20:20 gelang es Düdingen, auszugleichen und das Momentum auf seine Seite zu zwingen – allerdings nur, um es wenig später wieder abzugeben. Mit zwei unpräzisen Angriffen ermöglichten die Power Cats dem Gegner den 25:23-Satzgewinn.

Geschockt geriet Düdingen nach dem Seitenwechsel mit 6:12 in Rückstand. Dabei offenbarte der Heimclub einige Schwächen in der Annahme, was Trainer Dario Bettello veranlasste, Pamela Gfeller für Inès Granvorka einzuwechseln und auf der Position der Pas­seuse Zora Widmer anstelle von Kristel Marbach einzusetzen. Das zeigte die erhoffte Wirkung, bei 16:16 hatten die Po­wer Cats wieder ausgeglichen. Allerdings blieb ihre Aufholjagd am Ende doch unbelohnt – und das hatten sich die Düdingerinnen erneut selber zuzuschreiben. In der Moneytime schlugen erst Courtney Felinski und dann Danielle Harbin einen Smash ins Niemandsland, dann landete eine Abwehr von Sabbel Moffett beim zweiten Satzball von Kanti im Out.

Düdingen wie verwandelt

«Wir waren in der gleichen Situation wie im ersten Halbfinalspiel gegen Aesch», sagte Trainer Dario Bettello nach dem Spiel. «Ich habe den Spielerinnen gesagt, dass wir nahe dran sind und dass jede nur einen Ball besser machen muss, dann reicht es. Wir brauchten nicht sechs Punkte mehr, zwei reichten.» Bettellos Pausenansprache zeigte Wirkung. Der Block stand nicht mehr nur am richtigen Ort, er brachte die Bälle auch zurück ins gegnerische Feld. In der Annahme und im Angriff reduzierten die Power Cats ihre Eigenfehler und zogen im Eiltempo auf 19:8 davon. Für den Satzpunkt zum brutalen 25:9 sorgte Geburtstagskind Francine Marx, die gestern ihre 20  Lenze feierte.

Das Geburtstagskind Francine Marx lässt die Korken knallen.

Düdingen wäre es sicherlich recht gewesen, wenn es im gleichen Stil weitergegangen wäre, doch Schaffhausen fing sich im vierten Satz wieder. Weil sich nun auch Mittelblockerin Sabel Moffett deutlich steigerte und am Netz für einige Punkte sorgte, konnten die Power Cats dennoch vorlegen. Bei 17:17 zog Kanti allerdings wieder gleichauf und lancierte den Satz neu. Düdingen liess sich aber nicht beirren und gestand den Gästen in der Folge nur noch einen Punkt zu (25:18). Bei Kanti vermisste man die verletzte Chantale Riddle – die letztjährige Topskorerin der Power Cats hat kürzlich ihren Vertrag mit Schaffhausen ebenso verlängert wie die ehemalige Düdinger Libera Johanna Edberg – nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

Spannendes Tiebreak

Wie schon am Samstag in Schaffhausen musste wiederum das Tiebreak entscheiden. In diesem gelang es lange keinem Team, ein Sideout zu realisieren (11:11). Spannender hätte der Entscheidungssatz kaum verlaufen können, dass schliesslich Düdingen mit 15:13 die Oberhand behielt, war am Ende auch eine Glücksfrage. Den zweiten Matchball zum 15:13 verwertete schliesslich Kerley Becker, die damit ihre starke Leistung krönte. Die brasilianische Mittelblockerin war über die ganze Saison gesehen wohl die konstanteste Spielerin der Power Cats.

Telegramm

Düdingen – Schaffhausen 3:2 (23:25, 23:25, 25:9, 25:18, 15:13)

Sporthalle Leimacker. – 513 Zuschauer. – SR: Grellier/Droguett.

TS Volley Düdingen: Deprati (Libera), Marbach, Felinski, Becker, Harbin, Granvorka, Moffett; Widmer, Gfeller, Marx, Knutti (Libera), Rottaris.

VC Kanti Schaffhausen: Cukseeva, N.  Lutz, Perkovac, Lowak, Edberg (Libera), Stapleton, Holaskova; Smiljkovic, A. Lutz, Guyer, Bolliat.

Schlussstand Serie um Platz 3 (Best of  3): Düdingen – Schaffhausen 2:0.

Bemerkungen: Wahl zu den besten Spielerinnen: Felinski und Perkovac.

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