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Harte Busse gegen Firma wegen Raserei

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Fahrettin Calislar

Murten/Freiburg Der unbekannte Chauffeur eines Fahrzeuges aus Frankreich oder mindestens sein Arbeitgeber muss tief in die Tasche greifen. Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat der Firma wegen massiver Tempoüberschreitung eine Rechnung über 2355 Franken geschickt, weil die Identifikation des Fehlbaren bis heute nicht möglich war.

Die Übertretung geschah am Abend des 29. Dezembers 2009. Die Kantonspolizei blitzte das Fahrzeug auf der Autobahn A 1 im Combette-Tunnel bei Murten mit einer Geschwindigkeit von 161 Kilometern pro Stunde. Dies bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Selbst bei einem grosszügigen Toleranzabzug von sieben Stundenkilometern überschritt der Chauffeur den zulässigen Wert demzufolge um 54 Stundenkilometer.

Auf eine Identifikationsanfrage der Polizei antwortete die Firma, Halterin des betreffenden Fahrzeuges, nicht. Erst durch das Einschalten der französischen Behörden durch den Schweizer Untersuchungsrichter und ein internationales Rechtshilfegesuch im April letzten Jahres kam Bewegung ins Verfahren. Anfang 2011 teilten die französischen Behörden den Schweizer Kollegen mit, dass sie einen Verantwortlichen der fraglichen Firma befragt hätten, dieser aber keine Auskunft geben konnte zum Namen des fehlbaren Lenkers.

Der Arbeitgeber haftet

Laut Gesetz können die Behörden auf den Arbeitgeber des Fehlbaren Rückgriff nehmen, wenn dieser aus organisatorischen Mängeln keine sichere Identifizierung ermöglichen kann. Darum hat die Staatsanwaltschaft das Unternehmen wegen einer schweren Verletzung der Schweizer Strassenverkehrsregeln zur Zahlung einer Busse von 2000 Franken sowie zur Ausrichtung von Verfahrenskosten, Gerichts- und Bearbeitungsgebühren in der Höhe von 355 Franken verurteilt.

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