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Härtetest im kalten Murtensee

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Autor: Mireille Rotzetter

«Das ist ja schon fast ein Winter-Triathlon», seufzte eine Athletin kurz vor dem Start. Und tatsächlich: Die Lufttemperatur betrug beim Start der Double-O-Distance am Sonntag um 8.15 Uhr zehn Grad Celsius, und die Wassertemperatur des Murtensees lag unter 15 Grad. Die Zuschauer waren froh um einen warmen Kaffee und eine dicke Jacke, die gegen die eisige Bise schützte. Beim Anblick der Athletinnen und Athleten, die zuerst im Neoprenanzug ins kalte Wasser stiegen und sich nach dem Schwimmen tropfnass aufs Rad schwangen, schauderte es so manchem richtiggehend. Doch hauptsächlich kam im Publikum Bewunderung auf für den Durchhaltewillen der Sportlerinnen und Sportler, die, auch als es anfing zu regnen, nicht aufgaben.

Verkürzte Distanzen

«Wegen der Kälte mussten wir einige Distanzen verkürzen», erklärte Michel Marro, Logistikverantwortlicher im OK des Seeland-Triathlons. «Die Schwimmdistanz legten wir in allen Kategorien auf 750 Meter fest, zudem verkürzten wir bei der Double-0-Distance die Radstrecke von 80 auf 60 Kilometer und die Laufstrecke von 20 auf 15 Kilometer.» Dies sei reglementarisch vorgegeben und sei zum Schutz der Athletinnen und Athleten. Normalerweise werden in der Double-O-Distance drei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Rad und 20 Kilometer Laufen bewältigt.

«Beim Laufen zu warm»

Für Vera Notz-Umberg und Erich Kunz, die Siegenden in der Double-O-Distance, stellte der Seeland-Triathlon die Vorbereitung für den Iron Man in Zürich dar, der am 25. Juli stattfindet. «Ich möchte mich in Zürich für den Iron Man in Hawaii qualifizieren», so Erich Kunz, der den Wettkampf in Murten in 2:45 Stunden absolvierte. Für ihn sei der Wettkampf im Seeland perfekt gelaufen. «Ich mag es, wenn es kalt ist; beim Laufen war es mir sogar etwas zu warm.»

Dies sah die aus Kerzers stammende Vera Notz-Umberg anders. «Die Kälte hat viel Substanz gekostet», erklärte sie nach 3:10 Stunden Einsatz im Ziel. «Beim Schwimmen habe ich keinen Rhythmus gefunden und bin deshalb die erste Radrunde locker angegangen.» Die zehnfache Leichtathletik-Schweizermeisterin ist eigentlich aufs Laufen spezialisiert. «Ich mache noch nicht so lange Triathlon und konnte deshalb nicht sicher einschätzen, welcher Rang heute drinliegen würde.» Das nächste Ziel der 34-Jährigen ist ebenfalls die Teilnahme am Iron Man in Hawaii.

Viele Wellen

Auf der Swiss Circuit Distance (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) siegten Sandra Tschumi aus Grafenried und Dominik Sutter aus Parpan. Die Juniorinnen und Junioren starteten in der Short Distance Serie über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer Laufen. Dort siegte der 19-jährige Jürg Bühler. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf. Das Schwimmen war etwas schwierig, da es viele Wellen hatte.» Der Triathlet startet in zwei Wochen an der Junioren-EM in Irland.

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