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Hauchdünne Entscheidung für Yolande Peisl

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Freiburg Gerade mal 58 Stimmen Vorsprung hatte Yolande Peisl-Gaillet (Grüne) am Ende auf den Kandidaten von Jean-Jacques Métraillers Liste, Roland Julmy. In Zahlen ausgedrückt hat sich Peisl mit 2333 Stimmen gegenüber 2275 für Julmy durchgesetzt. Oder in Prozenten: mit 50,63 zu 49,37 Prozent. Die Geschäftsführerin von Pro Natura Freiburg ist sehr erfreut über das Ergebnis. «Das war zwar knapp, aber die Bevölkerung steht zu unserer Politik», so Peisl. Nun wolle sie sich für eine bessere Lebensqualität und eine umweltfreundlichere Mobilität einsetzen, sagt sie.

Roland Julmy ist persönlich nicht enttäuscht. «Ich habe ein gutes Ergebnis erzielt. Das Ganze war ja äusserst knapp», sagt er. Er sei aber enttäuscht für seinen Kollegen Jean-Jacques Métrailler. «Er hat im ersten Wahlgang zwei Sitze gewonnen, also hätte er mit seiner Liste auch Anspruch auf den zweiten Sitz gehabt», so der Präsident des Quartiervereins Neustadt. Es sei schade, dass die Linke eine Kandidatin ins Parlament bringe, welche die Volkswahl im ersten Anlauf nicht geschafft habe. Doch das entspreche den demokratischen Spielregeln, sagt Julmy, der seiner Konkurrentin zum Gewinn gratuliert.

Der Linken kann egal sein, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Ihre gemeinsame Strategie ist aufgegangen, im Freiburger Generalrat hat sie sich eine komfortable Mehrheit gesichert. Neu sitzen 42 Linke 38 Bürgerlichen gegenüber, wenn man Jean-Jacques Métrailler zu den Bürgerlichen zählt. Die Grünen haben nun zwei Sitze mehr als noch in der vergangenen Legislaturperiode und sind mit elf Sitzen die stärkste der «kleinen» Parteien im Generalrat, mit einem Sitz mehr als die FDP, aber sechs weniger als die CVP. Einsam an der Spitze stehen die Sozialdemokraten mit 25 Sitzen.pj

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