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Hauptsache, ein Diplom in der Tasche

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Hauptsache, ein Diplom in der Tasche

Wie die Psychologin Jeannette Dias bei der UBS eine Stelle bekam

Jeannette Dias aus Düdingen ist eine junge Frau, die nach dem Studium direkt in die Finanzwelt eingestiegen ist. Obwohl sie diplomierte Psychologin ist.

Von IRMGARD LEHMANN

Sie mag wohl keine Aktentaschen und keine Visitenkarten. Denn solches hat sie beim Treffen am Paradeplatz in Zürich nicht mitgebracht. Ganz bescheiden kam sie daher, die 28-jährige Jeannette Dias, studierte Psychologin, aufgewachsen in Düdingen und neuerdings Mitarbeiterin im Team der UBS Zürich.

Als Personalmanagerin betreut sie in Zürich über 120 Anlageberater und Assistenten von der UBS Deutschland und aus den Beneluxländern. Ein Vollzeitjob. Bankspezialistinnen und
-spezialisten, mitunter gestandene, kommen zu ihr. Wenn sie Probleme interpersoneller Art haben. Wenn es um Anstellungen und Entlassungen geht. Wenn es um Verträge geht. Immer hat die Freiburgerin ein Wort mitzureden.

Internationales Terrain

Am Arbeitsplatz herrscht internationale Atmosphäre. Das spürt man im Gespräch mit Jeannette. Konstant fallen englische Ausdrücke wie Up do date – Human resources – Leadership – Relationship …

Mit 28 Jahren Personalmanagerin, Problemlöserin und Beraterin. Ja, vertraut man Ihnen denn? Ob der Frage kein bisschen verdutzt, schmunzelt sie und signalisiert zugleich volles Verständnis für solche Fragen. «Es hat schon eine gewisse Zeit gebraucht, bis man mir vertraut hat.»

Schulung bei der UBS

Wie kommt eine Psychologin überhaupt auf die Idee, so direkt nach dem Studium in die Finanzwelt einzusteigen? Im Internet sei sie auf ein Programm der UBS für Hochschulabsolventen gestossen.

Jeannette Dias hat sich gemeldet, ist zur Prüfung angetreten und aufgenommen worden. Es folgte eine 18-monatige interne Ausbildung in den Bereichen Management, Personalentwicklung, im Private Banking, in der Kundenberatung und in der Personalbetreuung. 200 junge Leute aus ganz Europa haben am Ausbildungsprogramm teilgenommen und die meisten nachher eine Stelle erhalten. Auch
Jeannette Dias, die Psychologin.

Schnelles Denken und Lernen
gefragt

Heute sei es gar nicht mehr so wichtig, was man studiert habe, meint die 28-Jährige. «Heute wird vielmehr erwartet, dass man schnell lernt und begreift.» Aber das können wohl viele. Also muss bei Ihnen noch was anderes in die Waagschale gefallen sein? «Sprachkenntnisse und Auslandaufenthalte fallen stark ins Gewicht.»

Bereits im Elternhaus wurde Jeannette Dias mit zwei Nationen konfrontiert. Die Mutter ist Schweizerin. der Vater Inder. Mit dem Vater sprach sie Französisch, mit der Mutter Deutsch, mit den Verwandten in Goa (Indien) Englisch. «Bereits als Kind diese Vielfalt zu erfahren war für mich ein grosses Glück.»

Der Traum von der andern Welt

Und bei der UBS haben Sie nun die Stelle ihres Lebens gefunden? Nein. «In diesem Umfeld geht es halt nur ums Geld.» Damit habe sie anfangs grosse Mühe gehabt und gedacht, das könne es doch nicht sein.

Doch heute sieht sie das anders und betrachtet die Stelle als Sprungbrett. «Wenn man einmal im Leben», ist die Personalmangerin überzeugt, «bei einer internationalen Firma gearbeitet hat, dann stehen einem die Türen weltweit offen.» So denkt sie bereits an anderes. «Der soziale Bereich liegt mir näher.» Ein Stelle im Ausland hat sie im Visier.

Karriere, Geldverdienen, Unabhängigkeit: Die Ideale der jungen Erwachsenen? Auf die Frage, ob denn Familie kein Thema ist, sagt sie «Das möchte ich bestimmt, aber erst in ein paar Jahren.»

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