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Hauptsache irgendwas?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bald wird die Lausannegasse in Freiburg in eine Touristenzone umgewandelt, in der man sieben Tage die Woche bis spätabends einkaufen darf. Die Stadtregierung, die sich dafür eingesetzt hat, beglückwünscht sich, was man doch Tolles geleistet habe. Nur dass eine grosse Anzahl von Geschäftsinhabern dies gar nicht will, da weder das Personal für einen solchen Effort bei der aktuellen Wirtschaftslage bezahlt werden kann, noch ein wirklicher Bedarf besteht.

Stattdessen wird aber sonst knallhart und gnadenlos auf das Gesetz gesetzt. Zum Beispiel wenn es darum geht, ob man alte Fenstereinrahmungen, die in der Vergangenheit grün, blau und grau waren, in einem bestimmten Rotton streichen darf. Oder dass eine Geschäftsfrau, deren Ladeneingang zu eng für Rollstühle ist, keine zwei kleinen Tische mit Stühlen aufstellen darf, weil sie keine Behinderten­toilette hat. Die wenigen Tische würden es ihr aber ermöglichen, den benötigten Tagesumsatz zu erzielen, um einen ausreichenden Lohn zu generieren. Seit über zwei Jahren untersucht Espace Suisse allfällige Massnahmen zur Belebung der Altstadt und der Lausannegasse. Hier wären meine konkreten Vorschläge:

1. Man fragt beim einzelnen Betrieb nach, welche Hilfe der Stadt konkret erwünscht wäre, und schaut dann, ob es finanziell und gemeinwohlverträglich machbar wäre (auch wenn man mal fünf grade sein lassen müsste).

2. Man schafft Bedingungen, die das Quartier automatisch beleben. Ein grosses halb offenes Park & Ride am Stadtberg unter der Poyabrücke mit selbst fahrenden Gratis-Bussen über die ungenutzte Zähringerbrücke bis zum Lindenplatz. Der Pythonplatz wird wieder ein Kurzzeitparkplatz und alle Veranstaltungen, die bisher dort stattfanden, werden dann auf die neugestalteten Räume des Ulmen- und Liebfrauenplatzes verlegt.

Etwas mehr pragmatische Denkweise wäre wünschenswert. Vielleicht schaffen es bei den nächsten Wahlen einige praktisch veranlagte und problemlösungsorientierte Menschen in die Exekutive. Maurer sorgen meist für ein gesundes Fundament, Sanitärinstallateure sind bekannt für Lösungen mit Zu- und Abfluss, aber auf jeden Fall mit Durchfluss, und Elektriker für Erleuchtung auch im dunkelsten Winkel. Aber wetten, die sind so schlau und bewerben sich nicht für solch einen Job!

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