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HCF wie das Daviscup-Team?

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HCF wie das Daviscup-Team?

Im 6. Playout-Spiel in Langnau muss Gottéron siegen

Der Playout-Halbfinal Gottéron – Langnau geht heute in der Ilfishalle in die 6. Runde. Die Tigers spielen den zweiten von drei Matchbällen in der «Best of 7»-Serie aus. Gottéron braucht unbedingt einen Auswärtssieg, sonst geht der Abstiegskampf gegen Lausanne weiter.

Von KURT MING

Im Boxgeschäft hat schon öfters die berüchtigte 6. Runde eine frühzeitige Entscheidung herbeigeführt. Bringt diese legendäre Runde aus den Zeiten von Mohammed Ali auch im Playout zwischen den Freiburgern und den Emmentalern eine Entscheidung? In der Tennissprache kann heute Langnau zum Matchgewinn aufschlagen. Am Samstag konnte das Schweizer Tennisduo Allegro/Bastl im Doppel – wie Freiburg am Dienstag – den ersten Matchball abwenden. Im folgenden Einzel setzte es dann aber für Wawrinka in fünf Sätzen eine historische Niederlage ab. Gottéron ist im Moment praktisch in der gleichen Situation wie die Tennisspieler im Daviscup. Spätestens heute müssen die Returns von Mona, Rhodin und Hentunen sitzen, wenn Park und Co. zum Ligaerhalt aufschlagen. Keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer McParland, dem heute mit Montandon, Wirz, Schneider und Vauclair vier der besten Schweizer Stürmer fehlen.

McParland: Chance für die Jungen

Die Personaldecke bei den Drachen lichtet sich von Spiel zu Spiel. Auch für Gil Montandon (Rippenbruch) scheint die Saison praktisch gelaufen zu sein. Schade, denn der Neuenburger war zuletzt neben Wirz und Hentunen nach Verletzungen wieder in Schwung gekommen, jetzt bleibt vom Topsturm im Abstiegskampf nur noch Topskorer Jukka Hentunen übrig. «Es wird langsam, aber sicher heiss mit so vielen verletzten Stürmern», warnt McParland vor zu grosser Euphorie nach dem klaren Heimsieg am Dienstag. Diese Situation könne man jedoch auch als Chance für die eigenen Jungen sehen, und er hoffe, dass der eine oder andere diese im Hinblick auf die nächste Saison auch nutze. Gottéron wird heute in der Ilfis mit nicht weniger als vier Elitejunioren antreten müssen, was in der NLA einzigartig ist. Ob Sandro Abplanalp oder Mieville den freien Platz von Montandon im Angriff einnehmen wird, will das Trainerduo erst am Spieltag entscheiden. Rhodin wird erneut den Platz von Lintner im defensiven Bereich einnehmen.

Tigers mit Problemen in der Abwehr

Im Gegensatz zu den Freiburger beklagt SCL-Trainer Aegerter Absenzen in der Abwehr. Sicher nicht dabei sind Sutter (Schulterverletzung) und Heward (nach zwei Disziplinarausschlüssen gesperrt), und auch der Einsatz von Oldie Schirjajew (Zerrung) ist ungewiss. Grosse Frage also: Hält die geschwächte Abwehr den dezimierten Sturm der Gäste trotzdem in Schach? Erstmals in dieser Playout-Serie wird Visp-Leihausländer Roy für die Tigers auflaufen. Punkto taktisches Geplänkel gäbe es nach sechs Spielen in drei Wochen kaum grosse Geheimnisse, sagen die Trainer unisono. Wer die individuelle Fehlerquote möglichst klein halten könne, werde auch dieses Spiel gewinnen.

Der Siegesdruck ist diesmal ziemlich verteilt: Langnau steht mit dem Heimvorteil zum letzten Mal in dieser Serie im Vorteil. Zumindest das Dienstagspiel im St. Leonhard hat jedoch gezeigt, dass die Emmentaler langsam, aber sich müde Beine bekommen. Vielleicht eine Chance für das jüngere McParlandTeam? Am Samstag kosteten die vielen unnötigen Strafen den Berner einige Gegentore. McParland hofft heute auf einen guten Schiedsrichter, nicht nur, damit die Entscheidung auf der sportlichen Ebene fällt, sondern auch, damit böse Fouls möglichst im Keim erstickt werden. Denn allzu viele Ausfälle kann sich im Hinblick auf den weiteren Abstiegskampf keiner der beiden Rivalen leisten.

Spielbeginn: Ilfishalle 20.00 Uhr.
Freier Eintritt für Frauen und live im TV: Wegen des «Tages der Frau» vom Dienstag gewähren die SCL Tigers für das heutige Spiel den Frauen freien Eintritt zur Stehplatzrampe. Der Eintrittspreis des Stehplatztickets wird, falls gewünscht, einem Sitzplatzticket angerechnet. Das Spiel wird auch auf TSR2 live übertragen.

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