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«Heat-not-burn»-Tabak erhitzt die Gemüter

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Der Staatsrat will für Tabakprodukte zum Erhitzen sowie auf elektronische Zigaretten mit oder ohne Nikotin dieselbe Gesetzgebung anwenden wie auf brennbare Tabakprodukte. Dies angesichts des Vorsorgeprinzips und mangels zuverlässiger wissenschaftlicher Daten, wie er in seiner Antwort auf eine Anfrage von Grossrätin Solange Berset (SP, Belfaux) festhält. Die Kantonsregierung sieht eine entsprechende Änderung der Verordnung über den Schutz vor dem Passivrauchen vor.

Dem Staatspersonal ist aufgrund einer Richtlinie von 2014 untersagt, in den Gebäuden der Verwaltung E-Zigaretten mit oder ohne Nikotin zu konsumieren, hält der Staatsrat weiter fest. Diese Richtlinie beruhe auf dem Vorsorgeprinzip zum Schutz der Gesundheit der Drittpersonen, der Mitarbeitenden sowie der Konsumierenden. Dieses Prinzip gelte auch für Tabakprodukte zum Erhitzen. Folglich passe der Staatsrat diese Richtlinie per sofort an, indem er sie auch auf die neuen Tabakerhitzungsgeräte ausdehne. Der Hintergrund: 2015 brachte Philip Morris International das Gerät IQOS («I Quit Ordinary Smoking») auf den Schweizer Markt. Es ist eines jener Produkte, die den Tabak nur erhitzen und ihn nicht wie eine klassische Zigarette verbrennen. Daher der Name: «Heat-not-burn»-Produkt. Andere Unternehmen vermarkten vergleichbare Produkte. Allerdings gibt es auf dem Schweizer Markt derzeit kein Konkurrenzprodukt für IQOS.

Gemäss den Zahlen von Suchtmonitoring Schweiz für das Jahr 2016 haben zwei Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren bereits Tabakprodukte dieser Art genutzt. 7,6 Prozent der täglich Rauchenden haben bereits solche Geräte genutzt – regelmässig oder einfach zum Probieren –, 2,4 Prozent davon in den 30 Tagen unmittelbar vor der Umfrage. 0,3 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren konsumieren nach eigenen Angaben mindestens ein Mal pro Woche Tabakprodukte zum Erhitzen, 0,2 Prozent davon täglich.

Wer regelmässig Tabakprodukte zum Erhitzen konsumiert, muss gemäss Suchtmonitoring Schweiz nicht zwingend regelmässig elektronische Zigaretten konsumieren und umgekehrt. Zahlen für den Kanton Freiburg liegen nicht vor.

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