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Hedwig Julmy-Nussbaumer, Düdingen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Hedwig Julmy-Nussbaumer erblickte am 17. Oktober 1920 als achtes Kind der Eltern Josef und Marie Nussbaumer-Schneuwly in Uttewil bei Bösingen das Licht der Welt. Acht weitere Geschwister kamen noch dazu.

Die Schule besuchte sie in Bösingen. Wie in dieser Zeit üblich, war es Hedwig Julmy-Nussbaumer nicht vergönnt, weitergehende Schulen zu besuchen, um einen Beruf zu erlernen. Sie fand Anstellungen als Haushalts- und Familienhilfe in Zürich und Neuenburg. Dann kehrte sie nach Hause zurück. Zu dieser Zeit war Krieg, und die Brüder waren im Militärdienst. Da musste sie auch schwere Arbeiten verrichten.

Am 17. September 1951 heiratete sie den Bauernsohn Albin Julmy und zog mit ihm in sein Elternhaus in Räsch. Es folgten arbeitsreiche Jahre. Nach und nach wurden ihnen vier Söhne und eine Tochter geschenkt. Jahre später kamen neun Grosskinder und drei Urgrosskinder dazu. Hedwig Julmy-Nussbaumer war Bäuerin und Mutter mit Leib und Seele. Sie liebte die Arbeiten draussen auf dem Feld und war Albin eine grosse Stütze. Mit 40 Jahren lernte sie Autofahren. Das gab ihr 50 Jahre lang viel Unabhängigkeit, was ihr sehr wichtig war.

Zum Heimwesen gehört die Waldeggkapelle mit der Schwarzen Madonna, die sie jahrzehntelang betreute und liebevoll schmückte.

Als die Kinder erwachsen wurden, gönnten sich Hedwig und Albin ab und zu eine Reise. Sie waren gemeinsam in Amerika, Irland, Israel und weiteren Ländern. 1998 starb Albin. Weiterhin lebte ihr Sohn Hans mit Hedwig Julmy-Nussbaumer im Bauernhaus. Sie inte­ressierte sich immer für die Abläufe in der Landwirtschaft und beobachtete das Wetter sehr genau.

Hedwig war eine stille und unermüdliche Schafferin. Bis zuletzt kümmerte sie sich um den Haushalt und arbeitete im Garten.

Wegen starker Bauchschmerzen begab sie sich am 8. Oktober ins Spital. Am nächsten Tag, am 9. Oktober 2018, trat sie die Reise ohne Wiederkehr an. Ohne lange zu leiden, wie sie es sich immer gewünscht hatte.

Eing.

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