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Hedwig Riedo-Kessler, Wünnewil

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Hedwig wurde am 6. November 1926 in Düdingen geboren und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof im Zelgli bei Düdingen auf. Sie war das vierte von sechs Kindern des Alfons Kessler und der Ernestine geb. Schaller von Schiffenen. Oft half sie ihrer Mutter beim Rüsten von Gemüse und Blumen für den Wochenmarkt in Freiburg. Als 1939 der Vater und zwei Brüder an die Front mussten, half die 13-Jährige auf dem Hof mit. Ab 1941, nach der Schulzeit in Düdingen, verbrachte sie zwei Jahre auf Schloss Onnens. Sie sorgte für den Haushalt, den Garten und die Kinder der Familie und erlernte rasch Französisch. Doch das Heimweh war gross. Danach half sie zu Hause mit und lernte bei einer Verwandten nähen. 1948 trat sie eine Haushaltsstelle bei Dr. Ludwig in Schmitten an.

Eines Tages kam ein junger Landwirt vorbei, Hedwig öffnete die Tür, und siehe da… 1953 führte Josef Riedo von Amtmerswil sie vor den Traualtar. Ihnen wurden fünf Kinder geschenkt. Engagiert führten sie den Bauernhof, den sie von Josefs Vater übernommen hatten. Hedwig war sehr geschickt, nähte viele Kleider, strickte und häkelte unzählige schöne Sachen. Sie sorgte mit Eifer für den riesigen Gemüsegarten und «Pflanzblätz» und half auf dem Hof mit. Sie war eine ausgezeichnete Köchin. Viele Jahre kochte sie täglich für acht Personen mit frischen Zutaten aus Hof und Garten. Sie war sehr interessiert an Naturheilkunde, stellte selber Salben, Tees und Tinkturen her, wusste für jedes «Bobo» ein Kräutlein und engagierte sich im Kneipp-Verein Freiburg. Als Sohn Manuel den Betrieb übernahm, machten Hedwig und Josef vermehrt Ausflüge und Ferien. Ein unvergessliches Erlebnis war das Pilgern auf dem Jakobsweg bis nach Santiago di Compostela.

Hedwig Riedo-Kessler war stolz auf ihre acht Gross- und ihre drei Urgrosskinder und freute sich über deren Besuch. Sie führte den Haushalt bis ins hohe Alter selbstständig, war interessiert am Weltgeschehen, strickte, jasste mit Freunden und Jahrgängern, ihren Kindern und Enkeln. Sie pflegte zu sagen: Wer Freude hat am Glück des Nächsten, dem wächst das eigene Glück.

Am 2. November 2018 stürzte sie und zog sich eine Wirbelfraktur zu. Bald wurde klar, dass die Selbstständigkeit zu Hause nicht mehr möglich war. Hedwig und Josef zogen ins Pflegeheim Auried in Flamatt. Für Hedwig sollte der Aufenthalt von kurzer Dauer sein. Am 8. Dezember 2018 erlitt sie einen Hirnschlag. Im Beisein ihrer Familie ist sie am Mittwochmorgen, 12. Dezember 2018, friedlich eingeschlafen.

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