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Heilige in der Zentralschweiz

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Barbara ist die Schutzheilige der Mineure, Fridolin schützt bei Viehseuchen, und der heilige Antonius hilft, verlorene Dinge wiederzufinden. Seit Jahrhunderten helfen Heilige in allen Lebenslagen. Sie sind Fürbitter bei Gott und bieten Schutz vor Unwetter, Krankheit, Krieg und Hungersnot. Ihre heldenhaften Taten spenden Trost und Hoffnung.

«Atmosphärische Szenerie»

Zu den Kunstschätzen, die derzeit im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz präsentiert werden, gehören zahlreiche mittelalterliche Skulpturen von Heiligen. Viele von ihnen seien bislang nur im Zürcher Landesmuseum zu sehen gewesen, so die Ausstellungsverantwortlichen, Kuratorin Rebecca Sanders und Karin Freitag-Masa, Leiterin Museumsbetrieb sowie Marketingverantwortliche. Finanziert wird die Ausstellung vom Schweizerischen National­museum.

Das Forum Schweizer Geschichte sei ein idealer Standort, «um die ausdrucksstarken religiösen Figuren auch in der katholischen Innerschweiz in einer atmosphärischen Szenografie auszustellen». Dies geschehe auch mit Blick auf die nahende Weihnachtszeit.

Die meisten Ausstellungsobjekte stammen aus der Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums, zu dem sowohl das Landesmuseum Zürich als auch das Forum Schweizer Geschichte Schwyz gehören.

Die Ausstellung, die noch bis zum 10. März 2019 dauert, stellt die Heiligen als Helfer in der Not in den Mittelpunkt. Sie will aber auch Einblick in die Festtradition des Christentums geben, wie es in einer Medienmitteilung heisst: «Kirchliche Traditionen und historische Fakten werden in der Ausstellung anhand von Original­objekten aus dem Mittelalter veranschaulicht und erklärt.»

Zu den «hochkarätigen» Skulpturen, die in Schwyz gezeigt werden, zählen die Ausstellungsmacher die «Thronende Maria mit Kind» aus Raron im Wallis, wie sie betonen. Bei der Statue aus Lindenholz, einem romanischen Kunstwerk, handle es sich um die älteste Muttergottes der Schweiz, heisst es in den Presseunterlagen. Sie entstand um das Jahr 1150. Auch eine romanische Madonna aus Einsiedeln, eine Vorgängerin des Einsiedler Gnadenbildes, gehöre zu den «hochkarätigen» Skulpturen dieser aussergewöhnlichen Ausstellung, ebenso die Skulptur von Bruder Klaus aus dem Nidwaldner Museum in Stans, so die Ausstellungsmacher weiter.

Die Ausstellung in Schwyz bleibt jedoch nicht im Mittelalter stecken. So gibt sie auch der zeitgenössischen Schweizer Künstlerin Annelies Štrba eine Plattform. Ihre Madonnenbilder ermöglichten einen ak­tuellen Blick auf Maria, heisst es in der Medienmitteilung. Die 71-jährige Štrba aus Richterswil ist Videokünstlerin und Fotografin. Neben Videoinstallationen und Experimentalfilmen gehören zu ihren Arbeiten auch Computerkunst und digitale Fotomontagen. Sie ist ausgebildete Fotografin und bearbeitet die Abzüge im eigenen Fotolabor. Mit den Stilmitteln der Überbelichtung, Solarisation und mit digitalen Werkzeugen generiert sie ihre Bilder und Video-Installationen. Ihre Werke zeichnen sich durch Freude an optischer und akustischer Sinnlichkeit, an Buntheit sowie durch Traumeffekte aus.

Der Steiner Palmesel

Im Übrigen beschränkt sich die Ausstellung, anders als ihr Titel vermuten lässt, nicht auf Heiligenskulpturen. So kann auch der Steiner Palmesel, um 1055 entstanden, in Schwyz bewundert werden. Die Skulptur mit Christus auf einem Esel ist der älteste erhaltene Palmesel aus dem Gebiet der heutigen Schweiz. Normalerweise befindet er sich im Landesmuseum Zürich. Nun kommt er für kurze Zeit zurück in seinen Heimatkanton.

«Der Standort ist ideal, um die ausdrucksstarken Figuren auch in der Innerschweiz auszustellen.»

Rebecca Sanders und Karin Freitag-Masa

Forum Schweizer Geschichte Schwyz

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