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Heimatkundeverein: Ja zu Energie aus der Natur

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Nachdem er das Projekt geprüft und sich über die geplanten Einrichtungen und den Umweltverträglichkeitsbericht hat informieren lassen, nimmt auch der Deutschfreiburger Heimatkundeverein Stellung zum Projekt. Er erhebt keine Einsprache gegen den geplanten Windpark auf dem Schwyberg und befürwortet das Projekt, will es aber ganz genau mitverfolgen.

Deutschfreiburg soll eigenen Strom produzieren

Für den Heimatkundeverein ist klar, dass die Windenergieanlagen mit Masten von 100 Metern Höhe und Rotoren von 40 Metern Länge auf einem von Weitem sichtbaren Bergrücken einen erheblichen Eingriff in die Landschaft darstellen. Trotzdem sieht er es als falsch an, wenn Deutschfreiburg von dieser alternativen Energie absehen würde. «Sich lediglich auf den Bezug von Strom von ausserhalb der Region abzustützen, wäre aus Umweltsicht bedenklicher», schreibt der Heimatkundeverein in einer Mitteilung. Zudem sei das Projekt seriös ausgearbeitet worden und strebe nicht eine maximale Rendite an, sondern die Deckung eines Bedarfs an Elektrizität mit naturgegebener Energie. Und dies unter Berücksichtigung der Natur und Landschaft.

Kein Auto-Tourismus

Gleichzeitig kündigt der Verein an, dass er die Entwicklung des Projekts aufmerksam beobachten werde. Dabei hofft er auf die Unterstützung seiner Mitglieder.

Es ist dem Verein ein zentrales Anliegen, dass die Bauten auf dem Schwyberg nicht über die Bedürfnisse für den Bau, Betrieb, Ersatz- oder Rückbau der Anlagen hinausgehen. «Das Projekt darf auf gar keinen Fall zu einer verkehrsmässigen Erschliessung des Schwyberggebiets für den motorisierten Tourismus führen», warnt der Verein. Demzufolge will er, dass der Ausbau der Schwybergstrasse auf das erforderliche Minimum beschränkt wird.

«Wir werden die Lage beobachten», meint Laurent Widmer von der Groupe E im Namen der Windpark-Trägergesellschaft. «Sobald wir einen Mehrverkehr feststellen, werden wir schnell nach Lösungen suchen», sagt er. Möglich sei sogar das Erarbeiten eines Gesamtkonzeptes in Zusammenarbeit mit Tourismusverbänden.

Dass das Einspeisen des Stroms unterirdisch erfolgen soll und auch die bestehenden Freiluftleitungen am Hang nun in den Boden verlegt werden, nimmt der Deutschfreiburger Heimatkundeverein mit Genugtuung zur Kenntnis. Zudem begrüsst er es, dass die Gefahr für Zugvögel in der Umweltverträglichkeitsprüfung berücksichtigt wird und allenfalls Konsequenzen gezogen werden sollen. ak

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