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Heimischer Rhabarber ist auf dem Markt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

  Zu kalte Nächte mit Frost und zu viel Bise haben heuer die Rhabarberernte etwas abgebremst: Die Pflanzen mussten eine Woche länger als erwartet unter den Plastikfolien ausharren. Inzwischen ist die Rhabarbersaison aber angelaufen, auch in der Region des Vully, wo der Rhabarber seit Jahrzehnten angepflanzt wird und als Spezialität gilt.

Auf den Feldern von Gemüseproduzent Alexandre Javet in Sugiez werden die Stangen seit zwei Wochen geschnitten, und zwar von Hand und mit scharfen Messern. Javet sei derzeit der grösste regionale Rhabarberproduzent, schreibt der Verband der Schweizer Gemüseproduzenten. Von seinen 42 Hektaren Land, auf welchen er Gemüse, Getreide, Zuckerrüben und Trauben anbaut, seien sieben Hektaren für Rhabarber reserviert, so Javet.

Im Vully verbreitet

Bis vor gut zehn Jahren hätten im Vully nebst drei grossen auch viele kleinere Produzenten Rhabarber kultiviert, sagt Javet. «Heute sind es noch vier Betriebe, die auf dieses Gemüse spezialisiert sind.» Javet erntet pro Tag rund 1500 Kilogramm Rhabarber und liefert an verschiedene Grossverteiler.

Die Ernte dauert noch bis zur Sonnenwende am 22. Juni. Danach brauchen die Pflanzen eine Schonzeit, so dass sich die Wurzelknollen erholen können. Rhabarber seien zwar Sonnenanbeter, «aber sie vertragen die Hitze schlecht», sagt Javet. Ebenso wenig bekommt ihnen anhaltendes Regenwetter wie etwa 2014. Dieses Jahr zeichne sich eine schöne Qualität ab, bilanziert Javet und prognostiziert Rhabarber, die weniger sauer ist und eine schöne Farbe aufweist. mkc

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