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Heizzentrale wird gebaut

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Die ersten Arbeiten für den Bau der Heizzentrale in Murten beginnen am nächsten Montag. Dies hat der Verwaltungsrat der Industriellen Betriebe (IB) Murten entschieden, trotz einer noch hängigen Beschwerde vor dem Kantonsgericht, wie Direktor Charles Nicolas Moser gegenüber den FN sagte.

Obwohl die Beschwerde gegen die Baubewilligung noch hängig ist, hat sie keine aufschiebende Wirkung, wie das Gericht Ende Juli entschieden hat. Und weil die Beschwerdeführer diesen Entscheid nicht weitergezogen haben, kann der Bau trotzdem beginnen, allerdings auf eigenes Risiko der IB Murten. Sollte das Kantonsgericht die Beschwerde inhaltlich später doch noch gutheissen, müssten die IB Murten den Bau der Holzschnitzelheizung noch anpassen oder im Extremfall sogar einstellen.

Baustart mit Risiko

Mit so drastischen Konsequenzen rechnet IB-Murten-Direktor Moser aber nicht: «Der Bau der Zentrale ist ja nicht grundsätzlich infrage gestellt, sondern nur gewisse Punkte wie Lärm, die Feinstaubbelastung oder der Lastwagenverkehr.» Sollte das Gericht den Beschwerdeführern in diesen Punkten recht geben, könnten Anpassungen immer noch vorgenommen werden und würden den Bau nicht gross tangieren, ist Moser überzeugt. «Der Bau der Zentrale wäre durch zusätzlich angeordnete Massnahmen oder weitere Auflagen nicht betroffen.»

Allerdings rechnet Moser mit einer Bestätigung der Baubewilligung durch das Kantonsgericht. «Alle kantonalen Instanzen haben das Baugesuch und den Umweltverträglichkeitsbericht positiv bewertet.» Positiv will das Energieunternehmen auch die Beziehung zu den Gegnern des Projekts gestalten und sei deshalb regelmässig mit den Beschwerdeführern in Kontakt. «Es ist nicht unsere Absicht, auf stur zu stellen. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können wir aber nicht mehr warten.» Für Moser besteht sogar die Hoffnung, dass die Beschwerde allenfalls auch noch zurückgezogen werden könnte.

 Nur ein Jahr Bauzeit

Definitiv Klarheit wird das Urteil des Gerichts bringen, welches Moser erst im ersten Quartal 2015 erwartet. Und so lange mit dem Bau zuwarten könnten die IB Murten nicht. «Das Spital Merlach und das Pflegeheim wollen nach dem Umbau ab Herbst 2015 Fernwärme von uns beziehen», und deshalb müsse bis zum Testbetrieb im Oktober 2015 die Energieversorgung gewährleistet sein, sagt Moser.

Enger Zeitplan

Der Zeitplan für den Bau wurde wegen der Einsprachen und Beschwerden immer enger. Und die eigentlichen Bauarbeiten beginnen erst im Oktober. Laut Moser habe man die Bauunternehmen nicht so lange hinhalten können. Jetzt im September werde deshalb mit den Vorbereitungen begonnen, darunter die Umzäunung des Baugeländes und die Vorbereitung von Anschlüssen für die Wasserversorgung und die Kanalisation.

Im Oktober seien dann alle Unternehmen bereit für die eigentlichen Arbeiten wie den Aushub und den Bau des Gebäudes. Die Zentrale besteht aus zwei Gebäudeteilen, an denen parallel gearbeitet werden kann. «Es ist uns gelungen, mit den Unternehmen die Bauarbeiten so weit zu optimieren, dass bis im Herbst die Zentrale termingerecht in Betrieb genommen werden kann.»

Chronologie

Vier Jahre Planung für die Fernwärme

Das Projekt Fernwärme in Murten begann 2010 mit demVorprojekt. Am 14. Dezember 2012 wurde dasBaugesucheingereicht, gegen das mehrereEinspracheneingingen. Am 12. Mai 2014 erteilte Oberamtmann Daniel Lehmann dieBaubewilligung, gegen die Beschwerde beim Kantonsgericht eingereicht wurde. Das Gericht entschied am 17. Juli, dass die Beschwerdekeine aufschiebende Wirkunghat.tk

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