Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Hell scheinendes Licht und dunkelster Schatten wechseln sich auch im Freiburger Nachtleben ab.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Gerade in der dunklen Jahreszeit können Gastro-Angestellte das Gemüt erhellen. Eine Lieblingsbar zu haben, ist beispielsweise eine tolle Sache. Bekannt bei allen, jederzeit freundlich begrüsst. Bevor man ein Wort gesagt hat, steht schon das gewünschte Getränk auf dem Tisch. Schön, nur im Allgemeinen leider rar gesät, auch in Freiburg (um welchen magischen Ort es sich dabei handelt, wird hier sicher nicht verraten, schliesslich möchte ich mein Bier in Ruhe geniessen).

Doch es gibt noch weitere Lichtblicke, wie etwa den alterslosen, herzlichen Kellner im Tea Room Rex. Mag die Einrichtung noch so düster und uneinladend sein, wer von Pino freundlich begrüsst wird, fühlte sich auch in der Hölle wohl.

Nun ist Freiburgs Nachtleben ja studentisch geprägt – sowohl was die Gäste angeht als auch die Bedienung. Das kommt allen zugute, die Besitzer müssen nicht allzu hohe Löhne zahlen, die Studierenden sind froh, dass sie ihr Bologna-Fastfood-Studium finanzieren können. Gut, der Kunde hat manchmal das Nachsehen, aber die lange Wartezeit liegt vielleicht daran, dass hier alle das Leben geniessen. Und dass es in einer bekannten Beiz mit grosser Terrasse etwas länger dauert, liegt laut Kennern eher daran, dass zu wenig Leute eingesetzt werden, als an deren Faulheit.

Ein Phänomen der Bar-Entwicklung hat Freiburg bisher noch nicht erreicht. Das Ich-bin-zu-schön-zum-Arbeiten-also-belästige-mich-nicht-mit-deinem-Getränkewunsch-Syndrom. Wer an einigen Orten in Zürich nicht mit diesen Wesen befreundet ist oder vergisst, mit Geldscheinen zu wedeln, kann direkt die Bar wechseln.

Obwohl, wenn man doch durchdringt, gibts angenehme Überraschungen. So etwa, als ich in einer Szenebar einen aussergewöhnlichen Whisky entdeckt hatte. Als die Schönheit die Flasche endlich gefunden hatte, klaubte sie ein Colaglas hervor und kippte die zehnfache Menge des normalerweise ausgeschenkten Whiskys ein. Unkenntnis ist ja irgendwie auch ein Lichtblick.

In der dunklen Adventszeit erhellen Kerzen die kurzen Tage und langen Nächte. Die FN entzünden mit ihrem Adventskalender ebenfalls jeden Tag ein Licht.

Mehr zum Thema