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Helle Begeisterung für Gross und Klein

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Helle Begeisterung für Gross und Klein

Gelungener Spielabend der Ludothek

Courtepin stand am vergangenen Freitagabend im Zeichen des Spielrausches. Über 100 Spieler und Spielerinnen antworteten mit ihrem Erscheinen auf die Einladung der Ludothek Pinocchio zu einer Spielnacht.

Von ALEX RYMANN

Die Karten sind verteilt, die Spielfiguren ausgesucht, die Würfel sind gefallen, alle kennen die Regeln: Das Spiel beginnt. Die Stimmung wird laut; entspanntes Gelächter und fröhliche Gesichter. Dies sollte sich bis in die Nacht nicht ändern.

Die Spielnacht der Ludothek Pinocchio war ein sorgenfreier Anlass. In Begleitung ihrer Eltern trafen fast 100 Kinder im Pfarreisaal von Courtepin ein. Und wer dachte, es würde für die Eltern beim Begleiten bleiben, konnte rasch ein sehr aktives Verhalten beobachten. Ausser der etwas niedrigeren Tischhöhe für jene, konnte bald kein Unterschied mehr zu den Kleinen festgestellt werden. Ein Raum voll begeisterter Spieler öffnete sich den später eintreffenden Leute.

Die Lektion des Spiels

Die 10-jährige Sarah hat sich mit ihrem gleichaltrigen Spielpartner eben ein Spiel ausgesucht. Es baut auf dem Prinzip des Memory-Spieles auf und verbindet mehrere Aspekte. Im Vordergrund steht natürlich der Spass. Doch die Fertigung des Spiels mit witzig aussehenden Holzhühnern spielte eine grosse Rolle bei Sarahs Auswahl.

Erwähnenswert ist auch der gedächtnisfördernde Aufbau des Spieles. Und nicht zuletzt der interaktive Teil, wo die Kinder unbewusst lernen miteinander umzugehen. Sarah interveniert sofort, wenn eine Regel verletzt wird. Auch ihr Kamerad ist nicht immer einverstanden. Aber schon in diesem Alter wird alles immer im gegenseitigen Respekt geklärt. Die beiden verstehen sich gut und tauschen später das Spiel gegen ein anderes.

Alles, was das Herz begehrt

Die Auswahl ist gross. Ungefähr 100 Brett- und Tischspiele stehen zur Verfügung. Viele sind mehrfach vorhanden, einerseits, weil sie so begehrt sind, andererseits, um den verschiedenen Altersstufen gerecht zu werden. Ausserdem werden sie öfters in Deutsch und Französisch angeboten. Die meisten von ihnen sind Strategie-Spiele und viele sind Variationen des bekannten «Vier gewinnt»-Spiels. Da-
runter finden sich auch Klassiker wie «Monopoly», aber auch die üblichen Jass-Karten fehlen nicht.

Stolz können die Organisatoren auf den Andrang auf ihre selbst gebastelten Spiele aus Holz sein, die wegen ihrer Grösse in keine Schachtel oder Schublade passen. Es hat einfach alles, was das Herz begehrt, und für jeden ist etwas dabei.

Das Spiel in der Arbeit

Überhaupt konnte man die grosse Genugtuung der 16 ehrenamtlich arbeitenden Ludothekarinnen ihren Gesichtern ablesen. Für sie war der Abend von «spielerischer Arbeit» geprägt. Die Ausgabe der Spiele war in drei Altersgruppen aufgeteilt, wobei die Sieben- bis Zehnjährigen die grösste Auswahl hatten. Mit einem farbigen Aufkleber gekennzeichnet, konnten sie so auf einen Blick auseinander gehalten und erkannt werden. Die Organisatorinnen trugen alle ein Namensschild in der entsprechenden Farbe, so dass man sofort sah, wer über welche Spiele und deren Regeln Bescheid wusste. Bei Unklarheiten waren dieselben gleich mit Rede und Antwort zur Stelle. Nicht selten waren sie im Nu ins Spiel eingetaucht und spielten selbst mit. Eine Eigenschaft und Voraussetzung zugleich für diese bereichernde und fröhliche Arbeit.

Die leitende Ludothekarin Anita Negro strahlte vor Glück und Freude. «Wir haben vor 16 Jahren mit 190 Spielen angefangen. Heute sind es über 1200. Und das hauptsächlich dank den Subventionen der Gemeinden Courtepin und Wallenried. Aber auch die 23 Gemeinden, aus denen mehr als 190 Kunden stammen, unterstützen uns finanziell», erklärte sie – rundum zufrieden – das Bestehen und den Erfolg der Ludothek Pinocchio.

Soziale Ambiance

Der Abend hatte grossen sozialen Charakter und war gelungen. Die Ambiance zog Gross und Klein in den Bann. Und manch einer, der nur vorbeischauen wollte, liess sich mitreissen.

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