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Hervorragende Leistung nicht belohnt

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Schauplatz der Samstagspartie zwischen Plaffeien und Sarine-Ouest war das Stade des Papillons, in welchem sich die Gastgeber mit einer eindrücklichen Heimbilanz ausweisen: In drei von vier Heimspielen gingen die Saaneländer als Sieger vom Platz. Nur im Auftaktspiel gegen Leader Châtel-St-Denis mussten sie sich mit einem Punkt zufriedengeben. Das Team von Laurent Fasel zeichnet sich vor allem durch seine Schnelligkeit und die individuelle Klasse einzelner Spieler aus. Auch die Tatsache, dass es bei Sarine-Ouest ausser Topskorer Bastien Pierret noch andere Leistungsträger gibt, die wissen, wo das Tor steht, macht das Team zum Titelfavoriten.

Geschlossene Teamleistung

So war die Aufgabe für das Ensemble von Plaffeien-Trainer Stefan Sojcic keine leichte – dies umso mehr, wenn man an die vielen Absenzen auf Plaffeiens Bank denkt. Dennoch und gerade darum hatten sich die Senseländer mit einem ausgeklügelten Matchplan auf das Spiel vorbereitet. Besonders zu Beginn der Partie wollten die Gastgeber dem Spiel mit ihrem Können den Stempel aufdrücken und bedienten ihre pfeilschnellen Offensivkräfte mit Steilpässen. In der 17. Minute köpfte Sarine-Ouests Gaetan Dafflon nach schöner Hereingabe nur knapp an Christian Pillers Gehäuse vorbei. Eine gut organisierte Plaffeier Abwehr vermochte dies jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Dem Gastgeber wurde das schnelle Offensivspiel durch eine enge Manndeckung und hart geführte Zweikämpfe erschwert. Die letzten Spielzüge der quirligen Saaneländer wurden in der Plaffeiener Defensivzone gekonnt entschärft. Dennoch konnte in der 40. Minute das Heimteam als erstes jubeln. Ein langer Ball erreichte den laufstarken Samuel Gysler, der sich trotz einem engen Begleiter aus der Plaffeier Verteidigung durchsetzte und den Ball unhaltbar ins rechte Lattenkreuz versenkte. Auch das Sojcic-Team kam unmittelbar nach dem Rückstand zu einer Torchance. Fisnik Pajaziti versuchte es bei einem Freistoss in der 42. Minute mit einem flachen Schuss durch die Mauer, der nur knapp neben dem linken Pfosten ins Aus sauste.

Nach dem Pausentee zeigte Plaffeien, das sich zu Beginn des Spiels bewusst auf die defensiven Herausforderungen konzentriert hatte, auch mehr Mut in der Offensive. Diese Beherztheit wurde bereits in der 51. Minute belohnt, als der Unparteiische nach einem Foul im Sechzehner von Sarine entschlossen auf den Elfmeterpunkt zeigte. Damian Brügger liess sich nicht zweimal bitten und versenkte das Leder zum verdienten 1:1 ins Netz. Das Ausgleichstor gab den Plaffeiern weiteren Offensivschwung, was sich bereits in der 55. Minute zeigte. Ein Freistoss von Dean Piller zwang einen Saaneländer Hintermann zu einer Kopfabwehr, worauf der Ball vor Cedric Rappos Füsse sprang und dieser das Tor nur knapp verfehlte. Nun standen die Senseländer nicht nur hinten solide, sondern suchten auch vorne mit hohem Pressing die Führung. Zudem gelang den Plaffeiern das Umschaltspiel besser.

Ernüchterndes Ende

In der anlaufenden Nachspielzeit hatten die Deutschfreiburger Aussenseiter nun tatsächlich den Sieg auf dem Fuss. Fabrice Heimo lancierte in der 91. Minute von der Mittellinie aus Dean Piller, der den eingewechselten Iven Fasel mit einem Querpass bediente. Doch leider liess an diesem Abend das Glück die Plaffeier einmal mehr im Stich. In der letzten Spielminute konnten die Gastgeber einen ihrer Vorstösse durch Quentin Burrus verwerten und entwendeten den Plaffeiern einen höchstverdienten Punkt. So bleiben die Saaneländer auf heimischem Boden weiter ungeschlagen, und die Senseländer müssen noch länger ohne Punkte auskommen. Für Trainer Sojcic war dies jedoch trotz dem ernüchternden Resultat mit Abstand das beste Spiel seiner Mannschaft. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mutig zu spielen und an uns zu glauben, im Wissen, dass es im Fussball Wunder geben kann», liess Sojcic nach dem Spiel verlauten. Es scheint so, als gingen die Senseländer jeweils mit der richtigen Einstellung ins Spiel, doch irgendwie konnten sie das Glück noch nicht für sich gewinnen. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und was lange währt, wird schlussendlich gut. Am Samstag bietet sich im Heimspiel gegen Tabellenführer Châtel-St-Denis eine weitere Möglichkeit, den Grossen ein Bein zu stellen und einen verdienten Sieg einzufahren.

Telegramm

Sarine-Ouest – Plaffeien2:1 (1:0)

Stade des Papillons, Lentigny. – 196 Zuschauer – SR: Kadrijaj. Tore: 40. Gysler 1:0. 51. Brügger (Elfmeter) 1:1. 94. Burrus 2:1.

FC Sarine-Ouest: Clément; Mettraux, Berset, Bondallaz, Jendly; Fasel, Carrel (74. Burrus), F. Villoz, Dafflon; C. Villoz; Gysler.

FC Plaffeien: C. Piller; Schafer, Rotzetter, Cardinaux, Rappo; Ellena; Pajaziti (81. S. Brügger), D. Brügger (66. Heimo), Lötscher (90. Fasel), D. Piller; Zbinden (92. Vonlanthen).

«Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mutig zu spielen und an uns zu glauben, im Wissen, dass es im Fussball Wunder geben kann.»

Stefan Sojcic

Trainer FC Plaffeien

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