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Heuchlerische Aussage

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Der SP-Ständeratskandidat Christian Levrat rühmt in den Freiburger-Nachrichten vom 22. Oktober die CVP über den Klee und betont, man habe seitens der SP immer sehr gut mit dieser Partei zusammengearbeitet. Da scheint es, dass der SP-Parteipräsident, dem die Worte immer so leicht über die Lippen kommen, Kreide gefressen hat. Es dürfte sattsam bekannt sein, dass in der Vergangenheit die Sozialdemokraten keine Gelegenheit verstreichen liessen, der ehemaligen Partei der relativen Mehrheit, der CVP, Probleme zu bereiten. Kein Anlass war zu gering, um nicht lauthals mit virulenter Kritik vom Leder zu ziehen. Fest steht: Mit Speck fängt man Mäuse, und Christian Levrat weiss, dass er seinen Sitz nur behalten kann, wenn die CVP Unterstützung liefert. Im nämlichen Artikel schielt CVP-Staatsrat Beat Vonlanthen ebenfalls nach politischer Konjunktur. Er predigt die ungeteilte Standesstimme, also einen rechten und einen linken Ständerat. Da hat es vor ein paar Jahren bei der C-Partei anders geklungen. Nur zwei Standesvertreter, die aus Optik der CVP politisch am gleichen Strick ziehen, bringen dem Üechtland Nutzen.

Christian Levrat braucht den Support der Christdemokraten für seine Wiederwahl. Mit Nationalrat Jean-François Rime (SVP) steigt ein politisches Schwergewicht in den Ring. Und dieser Unternehmer aus Bulle, der weitgehend zweisprachig ist, könnte Levrat in Bedrängnis bringen. Rime hat sein Stimmpotenzial noch nicht restlos ausgeschöpft. Trotz gewisser, teils gravierender Unterschiede zwischen der FDP und der SVP, dürften doch etliche Radikale Rime auf den Wahlzettel schreiben. Denn eine vom Format eines Unternehmers bestimmte Politik steht den Freisinnigen näher als diejenige vom SP-Präsidenten Levrat, der das Heil aller Probleme in staatlichen Vorschriften sieht.

Wenn die SVP einen geschickten Wahlkampf führt, wäre man nicht überrascht, wenn es Jean-François Rime knapp reichen könnte, ins Stöckli einzuziehen. Es schleckt keine Geiss weg: Eine prosperierende Politik können Unternehmer besser bewerkstelligen als Unterlasser, die der Regulierung stets das Wort reden.

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