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HFR schafft Stelle zur Kontrolle der Abläufe

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«Wir sind ein so grosser und komplexer Betrieb, dass es deswegen Leute braucht, die gewisse Fragestellungen prüfen.» So begründet Claudia Käch, Generaldirektorin des Freiburger Spitals (HFR), die Ausschreibung einer neuen Stelle «Leiter oder Leiterin Internes Audit». «Bei all den Veränderungen, die eingeführt wurden und noch kommen, bei den vielen Schnittstellen, Prozessen und Reglementen braucht es eine Aussensicht: Personen die sich in Finanzfragen, Prozessabläufen und in rechtlichen Fragen auskennen. Sie sollen sicherstellen, dass in unserem Haus so gearbeitet wird, wie es von uns vorgesehen ist», so Käch.

Eine Stabsstelle

Im Stelleninserat, das gestern in den FN publiziert war, ist von einer Person die Rede, doch gemäss Käch ist es denkbar, dass dieser je nach Arbeitslast später eine zweite Person zur Seite gestellt wird. Diese Stabsstelle sei direkt der Generaldirektion unterstellt, und deren Berichte und Vorschläge könnten auch dem Verwaltungsrat weitergeleitet werden.

Wie die Generaldirektorin sagt, spricht man bei dieser Funktion von «Compliance Management». Käch sagt, sie wisse zwar nicht, wie verbreitet diese Position in anderen Schweizer Spitälern sei, sie sei aber bei Unternehmen einer gewissen Grösse, etwa in der Bankenwelt, üblich.

Gemäss Käch arbeitet das HFR mit einer externen Revisionsstelle zusammen, welche die jährlichen Finanz- und Geschäftsberichte prüft. Das neue interne Audit solle die Arbeit der externen Revisionsstelle vorbereiten. Wenn die externen Revisoren bei ihrer Prüfung bestimmte Fragen stellen, so habe idealerweise die interne HFR-Auditstelle diese Fragen selbst schon geprüft und kann schnell entsprechende Antworten liefern.

Effizienz und Sicherheit

Von der neuen Stelle verspricht sich Claudia Käch sowohl einen Gewinn an Effizienz wie auch eine Absicherung des Spitals im Kontakt beispielsweise mit Krankenkassen oder Patienten.

Im Pflichtenheft dieser Auditstelle steht neben der Analyse der internen Prozesse – von denen der medizinische Bereich ausgenommen ist – die Kontrolle über die Einhaltung der Abläufe, das Anbringen von Vorschlägen und das Erarbeiten von Konzepten zur Verbesserung der internen Prozesse. Die neue Stelle leiste auch einen Beitrag zum Risikomanagement des HFR, präzisiert Käch.

Nicht zuständig wäre die neue Auditstelle, falls schwerwiegendere Probleme durch eine externe Stelle untersucht werden müssten. «Im Unterschied zu einem externen Audit erhält unsere interne Stelle einen permanenten Auftrag», erklärt die Generaldirektorin.

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