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HFR vergibt die Hauswirtschaft am Standort Tafers an eine externe Firma

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Mit der Vergabe der Hauswirtschaft an ein externes Unternehmen wandelt das Freiburger Spital (HFR) eine temporäre Massnahme in eine definitive um. Bereits letzten September entschied sich das HFR für eine Teilprivatisierung, allerdings als Übergangslösung. Die Massnahme wurde damals getroffen, weil die Verantwortliche des hauswirtschaftlichen Bereichs in Tafers ihre Stelle gekündigt hatte und diese Stelle nicht besetzt werden konnte. Seither teilen sich HFR-Angestellte und Mitarbeitende des Privatunternehmens ISS die Aufgabe. Auch die Führung des Diensts teilen sich die beiden Partner. «Die Zusammenarbeit ist bereichsübergreifend», sagte der Direktor Logistik ad interim des HFR, Andreas Berger, auf Anfrage der FN. Der Dienst umfasse die Reinigung, die Bettenzentrale, interne Transporte und die Textilversorgung. Die Wäscherei ist seit Ende letzten Jahres ausgelagert.

Ab November 2021

Die provisorische Lösung, bei der die Hauswirtschaft von HFR-Mitarbeitenden und der externen Firma gemeinsam ausgeführt wird, war bis März 2021 befristet. Demnächst soll der Auftrag öffentlich ausgeschrieben werden. Die Auslagerung ist nun für November 2021 vorgesehen, schreibt das HFR in einer Mitteilung.

Laut dem HFR werden durch diesen Beschluss des Verwaltungsrats keine Stellen abgebaut. Den betroffenen zwölf HFR-Angestellten – aufgeteilt auf 9,7 Vollzeitstellen – würden spitalintern gleichwertige Stellen mit denselben Gehaltsbedingungen angeboten. Für sie seien Einzelgespräche geplant. Deshalb werde der Übergang auch von März auf November 2021 verschoben, so Berger.

Dass HFR weist darauf hin, dass die Hauswirtschaft am Standort Meyriez-Murten bereits seit 20 Jahren an ein externes Unternehmen ausgelagert sei. Auch an den Standorten Freiburg-Kantonsspital und ­Riaz prüfe das HFR eine Optimierung der Hauswirtschaft. Diese werde dort aber weiterhin intern geführt.

Meyriez als Beispiel

Von dem Schritt verspricht sich das HFR eine Effizienzsteigerung: Durch die Auslagerung in Tafers seien Einsparungen von 25 bis 40 Prozent möglich. Was die Einsparungen in Franken ausmachten, konnte Andreas Berger nicht sagen, da das Mandat noch nicht vergeben sei. Ein Teil der Einsparungen werde wohl über die Löhne erfolgen, aber das sei nur ein Teil des gesamten Pakets. «Unsere Schätzungen bezüglich Effizienzsteigerung beruhen auf der Möglichkeit des Vergleichs mit dem HFR Meyriez-Murten», sagte Berger.

VPOD unzufrieden

Für den Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) stellt diese Ankündigung einen weiteren Schritt Richtung Privatisierung des HFR dar, wie er in einer Mitteilung schreibt. Laut VPOD würde privates Reinigungspersonal monatlich 1500 bis 2000 Franken weniger verdienen als jenes unter dem Personalgesetz des Kantons. Die Föderation der Staatsangestellten (Fede) spricht von Lohndumping.

Der VPOD kritisiert auch, dass das Spital bei der provisorischen Lösung letzten Herbst Gespräche in Aussicht gestellt habe. Danach sei es aber nie dazu gekommen. Man sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden, klagt die Fede.

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