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«Hier hat die Schweiz ein Heimspiel»

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Autor: arthur zurkinden

Freiburg Bereits am letzten Samstag weilte Didier Burkhalter mit seiner Familie in Freiburg, um sich den Gottéron-Match gegen den SC Bern anzusehen. Gestern Abend leistete er einer Einladung der FDP Freiburg Folge. Wie er sagte, hat ihn die tolle Ambiance in der FKB-Arena fasziniert. Er wünschte deshalb der Mannschaft und dem Publikum viel Erfolg. Dabei verheimlichte er auch seine Bewunderung für Freiburg nicht, ein Kanton, wo sich verschiedene Kulturen begegneten. So sprach er nicht von einem Röstigraben, sondern von einer Röstibrücke. «Hier hat die Schweiz ein Heimspiel», sagte er in Anlehnung an den Gottéron-Match.

Der fünffache Minister

Burkhalter sprach aber vor allem über die Herausforderungen, die in seinem Departement auf ihn warten. «Ich bin Gesundheits-, Bildungs-, Forschungs-, Sozial- und Kulturminister», meinte er und gab so zu verstehen, dass er sich als Innenminister «auf eine lange Fahrt durch oft stürmische Gewässer» gefasst machen müsse.

Ein besonderes Anliegen ist es ihm, dass die Schweiz ihre Spitzenposition bezüglich Bildung, Forschung und Innovation halten kann. «Auch für die Sportler ist es schwieriger, an der Spitze zu bleiben, als erfolgreich zu werden», hielt er fest.

Sozialwerke sichern

Weiter möchte er die Zukunft der Sozialwerke sichern. «Wegen der sozialen Stabilität hat sich unsere Wirtschaft seit 100 Jahren ohne grössere Reibungen entwickelt», sagte er. Der Einbau von Schuldenbremsen ist für ihn ein Muss, damit die AHV in ein paar Jahren nicht einen Schuldenberg von 50 Milliarden Franken aufweist. Nachdem das Parlament die 11. AHV-Revision abgelehnt hat, müssen Massnahmen ausgearbeitet werden, die Mitte des Jahrzehnts dem Volk unterbreitet werden sollen.

Auch im Gesundheitswesen muss nach seinen Worten etwas geschehen. «Die Versicherungen sollten ihr Geld besser für die Pflege der Langzeitpatienten ausgeben statt für die Jagd auf gute Risiken», betonte er. Ohne an der Qualität der medizinischen Leistungen rütteln zu wollen, sieht er eine Lösung in der Einschränkung der Arztkonsultationen.

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