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«Hier hat ja jeder einen Fensterplatz»

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Nachdem am Freitag bereits Vertreter aus Politik, Schulwesen und Wirtschaft die neu- en Räumlichkeiten des Kollegiums Gambach erkunden durften (die FN berichteten), war am Samstag die ganze Bevölkerung zum Tag der offenen Tür eingeladen. Innert fünf Jahren entstanden auf dem Schulgelände nicht weniger als drei neue Gebäude neben dem komplett renovierten Altbau. Und, da waren sich die zahlreichen Besucher deskunterbunten Einweihungswochenendes einig, das Resultat kann sich sehen lassen.

Erinnerungen an früher

«In diesem Schulzimmer hat ja jeder einen Fensterplatz», meinte etwa ein Vater zu seinem Filius beim gemeinsamen Rundgang durch die neuen Schulzimmer. Die riesigen Fensterfronten und damit verbundenen Perspektiven, die das Gambach seinen Besuchern bietet, sind in der Tat einzigartig und sorgen gerade unter den Ehemaligen für Sentimentalitäten: «Das ist kein Vergleich zum 60er-Jahre-Bau unserer Tage» oder «Vom Mittelalter in die Neuzeit» lauteten nur zwei der zahlreichen begeisterten Voten, die durch die weiten, offenen und dabei schlicht gehaltenen Gänge der einladenden Neubauten hallen. Gerade jene Besucher, die früher selbst am Gambach zur Schule gingen, freuten sich speziell darüber, dass der Altbau trotz Renovation nichts von seinem Charme vergangener Tage eingebüsst hat. Der Geist der Ursulinerinnen, die das Kollegium Gambach über viele Jahrzehnte hinweg geführt haben, ist im eindrücklichen Besinnungsraum noch deutlich zu spüren. «Der mit bunten Fenstern der al- ten Schulkapelle geschmückte Raum soll den Studierenden als Rückzugs- und Ruheort dienen», erklärte Schulseelsorger Reto Dörig.

Die rasenden Reporter

Das Schultheaterensemble, welches in historische Kostüme gekleidet den Schulhof kurzerhand in eine Bühne verwandelte und Szenen aus «Hamlet», «Faust» oder «Macbeth» zum Besten gab, war nur eine von zahlreichen Attraktionen, die es zu bestaunen galt. Jede Fachschaft präsentierte sich auf ihre ganz eigene Wei- se und brachte den Besu- chern in spannenden Experimenten, lehrreichen Ausstellungen, heissen Debatten oder actiongeladenen Darbietungen die Diversität ihrer Schule näher. Bei der Fachschaft Wirtschaft und Recht konnten die Besucher sogar Anteilsscheine an einer von Maturanden geführten Miniunternehmung erwerben, die mit reflektierenden Schlüsselanhängern die Firmenwelt zu erobern versuchte. Derweil wuselte ein Dutzend Schülerinnen und Schüler durch die Gänge, welches auf der Suche nach spannenden Storys war. Als Teilnehmer am Projekt «Zeitung im Gymnasium» haben sich die Schüler mit ihrem Lehrer Samuel Niederberger den Grossanlass ausgesucht, um erste journalistische Erfahrungen zu sammeln und dabei Hintergrundberichte und Reportagen zu verfassen. Was dabei entstanden ist, ist zu sehen unter: www.freiburger-nachrichten.ch/zig.

ZiG: Topmotivierte Schüler

S amuel Niederberger ist Vorsteher am Kollegium Gambach. Er hat vor einem Jahr mit der Planung der Feier begonnen.

Wie zufrieden sind Sie jetzt?

Wir durften die neue Schule der Öffentlichkeit in all ihrer Diversität präsentieren und zeigen, was sie für ihre Studierenden und Lehrpersonen ist: Ein Lebens- und Begegnungsort. Ich bin sehr zufrieden.

Worauf dürfen sich Ihre Berufskolleginnen und -kollegen nun freuen?

Auf exzellente Arbeitsbedingungen in wunderschönen Räumlichkeiten, auf topmoderne, technische Hilfsmittel und darauf, die neu- en Schulgebäude zusammen mit den Studierenden mit Leben zu füllen. Die neue Infrastruktur kann dem organischen Wachstum des Gambach auch in Zukunft gerecht werden. Das wirkt sich positiv auf den Unterricht aus.

Weshalb haben sich mehrere Klassen des Gambach entschieden, am Projekt «ZiG – Zeitung im Gymnasium» mitzumachen?

Ich hatte bereits von «Zeitung in der Schule» viel Gutes gehört und sah in diesem speziell auf Mittelschulen zugeschnittenen Projekt die Chance, mit den Schülern von einem praxisorientierten Sprachunterricht zu profitieren. Und weil bei «ZiG» der produktive Umgang mit Sprache im Zentrum steht, sind auch die Studierenden topmotiviert. mz

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