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High Performance Lifestyle

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Nationaltrainer Lauf bei Swiss Athletics, Louis Heyer, predigte uns Nachwuchsläufern bereits im Jugendalter in den Trainingslagern einen sogenannten High Performance Lifestyle. Das hatte weder mit einer bestimmten Moderichtung noch mit unseren schulischen Noten zu tun. Es ging darum, bei uns ein Bewusstsein zu schaffen, dass sportliches Talent allein nicht ausreicht, um an die Spitze zu gelangen. Nur mit einem Lebensstil, der 24 Stunden am Tag auf den Sport ausgerichtet ist, würden wir internationale Höchstleistungen in der Leichtathletik erbringen können.

Logischerweise gehört dazu das seriöse Einhalten des Trainingsplans, der bestenfalls von einem ausgebildeten und erfahrenen Coach vorgegeben wird. Genauso entscheidend ist allerdings, wie die restliche Zeit verbracht wird. Am besten viel und regelmässig schlafen, sich ausgewogen ernähren und einen möglichst stressfreien Alltag verbringen. Ganz im Sinne der Devise: Train, eat, sleep (and repeat). In den Trainingslagern gelang es meinen Laufkollegen und mir problemlos, dem disziplinierten Profisportlerleben mit viel Freude nachzugehen. Allerdings zu Hause mit Schule/Arbeit, Familie, Freunden und den sonstigen Verlockungen des süssen Lebens gingen wir bewusst oder unbewusst immer Kompromisse auf Kosten des Sports ein.

Einer der seit der Matura kompromisslos auf die Karte Laufsport setzt und den High Performance Lifestyle konsequent verfolgt, ist Julien Wanders. Der bald 23-jährige Genfer schrieb seine Maturaarbeit über die Dominanz der kenianischen Läufer. Spätestens da kam er zur Einsicht, dass er, wenn er einmal zu den besten Läufern der Welt gehören will, auch so leben muss wie sie. So entschied sich Wanders, nach nur einer Woche das Wirtschaftsstudium an der Universität Genf abzubrechen und seinen Lebensmittelpunkt nach Iten, der Läuferhochburg in Kenia, zu verlegen. Seither verbringt er etwa 8 Monate im Jahr dort und reiht Erfolg an Erfolg. Erst kürzlich schnappte er sich in 59:13 Minuten über die Halbmarathon-Distanz den Europarekord vom grossen Mo Farah. Auch den Europarekord über 10 Kilometer auf der Strasse (27:32 Minuten) ist seit letztem Herbst in seinem Besitz. Man darf gespannt sein, ob er diesen Sommer auch auf der Bahn über 5 000 und 10 000 Meter den Durchbruch in die Weltspitze schafft.

Und wie verbringt Wanders seinen Alltag? Er widmet seine Zeit wie die meisten kenianischen Läufer vor allem dem Trainieren, Essen und Schlafen. Und sowieso läuft in Ostafrika, abgesehen vom Lauftraining, alles «Polepole», was so viel bedeutet wie langsam, nur kein Stress. Die Menschen dort wissen zwar nicht, was mit High Performance Lifestyle gemeint ist, aber sie leben ihn.

 

Der Heitenrieder Läufer und ausgebildete Betriebsökonom Andreas Kempf arbeitet Teilzeit im Personalwesen bei einem bundesnahen Betrieb. Der ehemalige Schweizer Meister über die 5000 m hat 2016 an der Leichtathletik-EM mit der Schweiz Team-Gold im Halbmarathon gewonnen und hält die Freiburger Rekorde über die Halbmarathon- sowie Marathondistanz. Bereits mehrmals verreiste er nach Kenia ins Trainingslager und absolvierte dabei die eine oder andere Laufeinheit mit dem Europarekordhalter über 10 km und im Halbmarathon, Julien Wanders.

 

 

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