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Hilfe bei der Suche nach einer Lehrstelle

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FreiburgIm Sommer verlassen knapp 3600 Jugendliche die obligatorische Schule; rund 65 Prozent von ihnen möchten eine Lehre beginnen. Adrian Müller bemüht sich darum, dass möglichst viele von ihnen auch eine Lehrstelle finden. Er arbeitet seit Mitte Mai beim kantonalen Amt für Berufsbildung als Lehrstellenförderer. Diese neue Stelle wurde mit dem neuen Berufsbildungsgesetz geschaffen, welches im Dezember in Kraft getreten ist.

Rund die Hälfte der 7000 Unternehmen im Kanton Freiburg bilden Lernende aus. Damit bleibe ein Potenzial von rund 3500 Unternehmen, «die angespornt werden müssen, Lernende auszubilden», schreibt das Amt für Berufsbildung in einer Mitteilung. Adrian Müller wird diese Betriebe kontaktieren. Im Kanton Freiburg nehme die Zahl der ausbildenden Betriebe ab, sagte er gegenüber den FN: «Diese Tendenz wollen wir stoppen.» Als Gründe geben die Betriebe hohe Kosten für Lehrstellen an. Studien zeigen jedoch, dass ein Lehrling nur in den ersten beiden Lehrjahren Zeit und Investitionen kostet; danach ist er als Fachkraft einsetzbar und rentiert für den Betrieb.

Erziehungsarbeit

Ein weiterer Grund, keine Lernenden mehr auszubilden: «Die Betriebe müssen die Jugendlichen immer häufiger auch erziehen – das braucht Zeit und ist nicht ihre Aufgabe», sagt Müller. Doch auch solchen Bedenken kann Müller begegnen: Wenn es gewünscht wird, coacht der Lehrstellenförderer Lehrlinge und Ausbildungsbetriebe. Zudem sind das Amt für Berufsbildung und der Lehrstellenförderer darum bemüht, schwache Schüler bereits während der Schulzeit zu erfassen und ihnen bei der Lehrstellensuche zu helfen.

Seit 2004 hat das Amt für Berufsbildung im Rahmen eines vom Bund subventionierten Projekts bereits 850 zusätzliche Lehrstellen geschaffen; diese Anstrengungen soll nun Adrian Müller mit seiner 100-Prozent-Stelle fortführen. njb

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