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Hilfe leisten ist ein Privileg

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Hilfe leisten ist ein Privileg

25. Generalversammlung des Samaritervereins St. Ursen

Die diesjährige Jahresversammlung des Samaritervereins St. Ursen stand unter dem Zeichen seines 25-jährigen Bestehens.

Präsident Hans-Ueli Imhof begrüsste zur Jubiläumsversammlung nebst den Aktivmitgliedern auch Delegierte aus Nachbarvereinen und weitere Gäste, unter anderen auch den ehemaligen Instruktor und Tagungspräsidenten der Gründungsversammlung, Josef Jungo, und den bis heute wirkenden Vereinsarzt Mario Molinari. In seinem Jahresbericht unterstrich der Präsident den hohen Stellenwert der freiwilligen Sozialhilfe (FSH). Sie funktioniere in St. Ursen in Form der Nachbarschaftshilfe sehr gut.

Neuerungen schlagen zu Buche

Ausbildung und Weiterbildung sowie Neuerungen im Kurswesen sind kostspielig, wie die Kassierin zu berichten wusste. Die Versammlung stimmte den Neuanschaffungen (u.a. DVD-Gerät, Beamer) zu. Auch der Beitrag an den Vereinsausflug zum 25-jährigen Bestehen wird die Kasse belasten.

Bei den Mutationen wurde festgestellt, dass fünf Austritte einer Neumitgliedschaft gegenüberstehen. Die langjährige Samariterlehrerin und seit der Gründung aktive Samariterin, Ursula Ulrich, erklärte nach 25 Jahren ihren Rücktritt. Der Verein verdankte ihr Wirken mit einem mit persönlichen Glückwünschen geschmückten Baum.

Für die zurückgetretene Sekretärin Regula Tinguely wurde Elisabeth Aebischer neu in den Vorstand gewählt. Der gesamte Vorstand wie auch der Samariterlehrer René Sudan wurden mit Applaus bestätigt. Neu gewählt wurde Irene Jungo, die kürzlich die Ausbildung zur Samariterlehrerin mit Erfolg abgeschlossen hatte.
Ursula Ulrich liess die 25 Jahre Revue passieren. 32 Personen haben 1980 einen Samariterkurs besucht. Am 26. März 1980 fand die Gründungsversammlung statt. Erster Präsident war Hans Ryf, der bis 1984 den Verein führte. Mit den Jahren kam viel Neues auf den Verein zu. Nothelfer-Kurse wurden organisiert. Die ersten Blutspendeaktionen fanden noch in einem Keller statt. Der Verein nahm an Grümpelturnieren sowie an Freundschafts- und Regionalübungen teil. Dabei war Samariterlehrer Reinhard Zbinden aus dem Verein Giffers-Tentlingen eine aktive Stütze, bis Ursula Ulrich die SL-Ausbildung absolvierte. Der Samariterverein St. Ursen war einer der ersten Vereine des Bezirks, die in der Feuerwehr integriert wurden.
Während der Präsidiumszeit von Daniel Chambettaz (1984 bis 1996), liess sich René Sudan 1992 zum Samariterlehrer ausbilden. Anschliessend präsidierte Marie-Theres Boschung den Verein während vier Jahren. Inzwischen nimmt Hans-Ueli Imhof bereits das fünfte Jahr in Angriff.

Zahlreiche und vielseitige Aktivitäten

Der Verein organisierte in den letzten Jahren 17 Nothelferkurse, an denen 237 Personen ausgebildet wurden. An den sechs Samariterkursen hatten insgesamt 46 Personen teilgenommen. 32 Personen liessen sich an vier CPR-Kursen (Herzmassage) ausbilden. Ein Krankenpflegekurs mit 12 Teilnehmern, zwei Notfall-Kursen bei Kleinkindern mit 32 Interessierten und ein Nothelferkurs für Senioren stiess auf grosses Interesse von 11 Personen. Ursula Ulrich liess bei den Ausführungen manch eine Erinnerung wach werden.

Die Instruktoren Max Kolly und Irmgard Feyer brachten ihre Freude und den Dank zum 25-jährigen Bestehen des Vereins zum Ausdruck und ermutigten dazu, die nächsten 25 Jahre in Angriff zu nehmen. Hans Aebischer überbrachte die Wünsche des Kantonalverbandes. Er erachtet das Samaritersein als Privileg und rief dazu auf, die Arme weit zu öffnen und weiterhin Hilfe anzubieten. abt

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