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Hilfsbedürftige: Infostelle findet Anklang

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Autor: Irmgard lehmann

Freiburg Für Personen in Schwierigkeiten will der Kanton Freiburg eine zentrale Anlaufstelle schaffen. Sie soll bedürftigen Familien, Kindern und Senioren helfen, sich im System der Sozialleistungen besser zurechtzufinden. «An der Anlaufstelle erhalten sie die nötigen Informationen und werden allenfalls an entsprechende Dienststellen verwiesen» sagte Staatsrätin Anne-Claude Demierre am Dienstag im Grossen Rat.

Bis 2011 sollte die Anlaufstelle in Betrieb sein – eine Institution mit Telefon- und E-Mail-Beratung, die zur «Bündelung der Information» beitragen soll. Drei Vollzeitstellen sind vorgesehen. «Damit wollen wir vermeiden, dass Hilfsbedürftige von Pontius zu Pilatus geschickt werden», bemerkte die Gesundheitsdirektorin. Es sei auch vorstellbar, mit Wanderbussen unterwegs zu sein, um so in der Nähe der Menschen zu agieren.

Einwände

Mit diesen Worten fing die Staatsrätin allfällige Bedenken auf. Die CVP, SP und CSP unterstützten das Vorhaben. Auf allfällige Doppelspurigkeit hingegen wies Nadia Savary (FDP) hin. Und gar Ablehnung fand das Vorhaben bei der SVP. Erstes Glied in der Kette sei die Gemeinde, meinte Gilles Schorderet (SVP). Ausserdem hätten Sozialhilfebezüger meist Mühe, mit E-Mail und Telefon (Sprachschwierigkeiten) umzugehen.

Ein Postulat aus dem Jahre 2004 hat den Anstoss zum Projekt gegeben, und eine Evaluationsstudie der Uni Lausanne lieferte den Beweis der Notwendigkeit.

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