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Himmeltraurig

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Die Aussage von Herrn Etzensberger trifft in mehreren Punkten zu. Erstens ist es kaum zu glauben, dass das Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht zehn Jahre lang nichts von einem derartig umfangreichen Projekt mitbekommen hat. Schon nur, da das Projekt unter der Verantwortung der Schulinspektoren gestartet wurde. Hinzu kommt, dass mit Pro Senectute ein externer Player beteiligt ist, der das Projekt national fördert. Eine sekundenschnelle Internetrecherche zeigt, es sind mindestens zehn weitere Kantone beteiligt, und der Kontakt findet regelmässig statt.

Zweitens lässt der Entscheid des Amts einen mit Unverständnis und Ratlosigkeit zurück. Wie kann es sein, dass einem so erfolgreichen Projekt, in das Lehrpersonen, Schulleitungen, Inspektorat und nicht zuletzt engagierte und hilfsbereite Seniorinnen und Senioren viel Herzblut und Zeit investiert haben, einfach die Basis entzogen wird? Aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlagen? Von einem Amt, das sich als Ziel setzt, die «pädagogische und didaktische Qualität» des Unterrichts zu sichern, würde man eigentlich erwarten, dass es gerade solche wertvollen Projekte mit allen Mitteln verteidigt, ja sogar fördert. Die Haltung des Amts, die hier aber wahrnehmbar ist, scheint leider eine andere zu sein.

Drittens machen die angeführten Risiken einen fadenscheinigen Eindruck. Es ist absolut richtig und unumstösslich, dass in Bezug auf Drittpersonen im Klassenzimmer ein sehr hoher Anspruch an die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gelten muss. Diesem wird aber in diesem Projekt Rechnung getragen. Die Drittpersonen sind nicht alleine mit den Lernenden im Unterricht, sondern immer im Tandem mit einer Lehrperson. Auch Pro Senectute hat sicherlich grösstes Interesse an der Sicherheit der Lernenden: Man wäre sogar bereit die Straf­registerauszüge ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu bezahlen.

Dass solch grossartige Projekte auf diese Weise zum Scheitern verurteilt werden, ist himmeltraurig.

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