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Hinter den Kulissen der Tagesschau

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Béatrice Müller bei der Freiburger Radio- und Fernsehgesellschaft

Seit zwei Jahren moderiert Béatrice Müller regelmässig die Tagesschau im Schweizer Fernsehen. Obschon sie bereits seit fünfzehn Jahren im journalistischen Feld tätig ist – sie arbeitete lange beim Radio – wird sie von der Öffentlichkeit erst seit ihrer Bildschirmpräsenz wahrgenomen. Ein oft gehörter Ausspruch von Leuten, die zum ersten Mal ausserhalb des Fernsehens auf sie treffen, ist: Sie sehen ja ganz anders aus, als wenn sie sitzen.

Auch für die Moderatorin ist es ein grosser Unterschied, vor einem Publikum «live» zu sprechen. Ihr Arbeitstag als Teil des Tagesschauteams beginnt um 11.30 Uhr und endet mit der Ausstrahlung der Sendung am Abend. Pro Tag arbeiten 16 Leute an der Produktion, die restlichen 24 leisten die Vorarbeit für die Sendung am folgenden Tag. Die Stunden bis zur Sendung werden oft durch den hohen Stressfaktor bestimmt. Die Sitzungen, Einlesen der Themen, Interviews und die Bestimmung des Ablaufs nehmen viel Zeit in Anspruch. Das Grobgerüst bis spätestens 18 Uhr stehen. Pro Abend werden ungefähr zehn Themen in das Informationspaket eingebunden, wobei der persönlichen Kreativität und Meinungsäusserung ein relativ enger Rahmen gesteckt ist. Die Moderatorin bestimmt weder den Inhalt noch die Themen der Sendung und darf auch keine persönliche Statements abgeben.
Eine Möglichkeit gestalterisch zu wirken, bieten die Interviews. Hier kommt Béatrice Müller auch die Erfahrung als Journalistin gelegen. In den rund 20 Sekunden eines Beitrages gehe es in erster Linie darum, die Grundaussagen eines Ereignisses zu vermitteln. Auch wenn die persönliche Meinung nicht kundgetan werden kann, erhalte die Sendung durch die Persönlichkeit der jeweiligen Moderatoren einen besonderen Stil.
Ein wichtiges Thema in einem Arbeitsfeld mit Themen wie Krieg, und Verbrechen ist die Emotionalität. Béatrice Müller bemüht sich, die Professionalität vor die Emotionen zu stellen. Nach Berichterstattungen, die einem besonders Nahe gehen, sei es sehr wichtig, an andere Dinge zu denken. Sie stellt einen Vergleich mit dem Arztberuf an, bei dem oft ein geewisser Zynismus die Geschehnisse leichter zu verkraften hilft. Aber auch Béatrice Müller, fand sich bereits in Situationen wieder, in denen ihr das Wort im Hals stecken geblieben ist. Emotionale Reaktionen waren insbesondere am Anfang ihrer Zeit als Moderatorin heftig, weil sie, vom Radio kommend stark auf Bilder reagierte. Dieser Umstand wurde aber bald zur Gewohnheit. Auf die Frage des Gehalts einer Tagesschau-Moderatorin antwortete Müller diplomatisch und verglich ihre Gage mit einem durchschnittlichen Primarlehrerlohn.

Lisa Riser ist neue FRF-Präsidentin

Lisa Riser löst Bernhard Auderset als Präsidentin der FRF ab. Die Kommunikationsberaterin führt einen Betrieb in Bern und arbeitet in der Äschbi-Juri an der Expo mit. Ein Geheimnis wurde um die Nachfolge von Vorstandsmitglied Nicolas Bürgy gemacht. Es handelt sich um eine Grossrätin, mit der Verhandlungen im Gang sind. Der Name dieser Person wollte Bernhard Auderset aber nicht bekannt geben. Das Amt von Vorstandsmitglied Lukas Aebi übernimmt Norbert Zurkinden aus Düdingen. Als Revisorin wird Bernadette Lehmann von Josef Kurzo abgelöst.

Durch die Wahl von Joseph Deiss in den Bundesrat gelangte die Region Freiburg vermehrt in Radio und Fernsehen. Bernhard Auderset sieht dieses Ereignis als einer der Höhepunkte des letzten Jahres. Als medienmässige, interne Höhepunkte hob der Präsident die Radio-Sendung «Persönlich» aus dem Kultur- und Konferenzsaal «Podium» in Düdingen in Anwesenheit von 500 Leuten hervor sowie das Wahlforum von Regionaljournal und «Freiburger Nachrichten» zu den National- und Ständeratswahlen. Die FRF besteht aus 267 Einzel- und 53 Paar-Mitgliedern sowie 44 Kollektiv-Mitgliedschaften.

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