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Hintercher-Bande zurück auf der Bühne

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Knapp 5000 Personen, die ein Ticket ergattern konnten, warten sehnlichst darauf, dass die Hintercher-Bande wieder die Bühne betritt. Am Mittwoch ist es so weit. Dann feiert das senslerdeutsche Freilichttheater in Alterswil die Premiere der zweiten Spielsaison. Die FN wollten von Regisseur Mark Kessler wissen, was neu und was gleich geblieben ist und ob die Diebesbande im nächsten Jahr eine weitere Spielsaison anhängen wird.

Mark Kessler, wie haben Sie und die Schauspieler sich auf die 16 Aufführungen vom 18. August bis 11. September vorbereitet?

Als Erstes haben wir für die fünf Schauspieler, die nicht mehr mitmachen wollten oder aus zeitlichen Gründen nicht mehr dabei sein konnten, neue Leute gesucht. Im März haben wir dann mit den Proben begonnen. Wir kamen zügig voran, da die neuen Schauspielerinnen und Schauspieler Erfahrung und Talent mitbrachten. Da auch eine Hauptrolle neu besetzt wurde – die des Franz Portmann – mussten jene Szenen intensiver geprobt werden. Es lief jedoch alles nach Plan.

Sind Sie mit der gleichen Motivation an die Arbeit gegangen wie vor der Uraufführung?

Die Motivation ist dieselbe, die Unsicherheit aber ist nicht mehr so gross. Beim ersten Mal wussten wir zum Beispiel nicht, ob die Schauspieler ohne Mikrofone laut genug sprechen würden und ob «D Hintercher-Banda», da es ja eine Uraufführung war, überhaupt ankommt. In dieser Hinsicht können wir der zweiten Premiere ruhig entgegenblicken.

War den Schauspielern der Text noch präsent oder fingen viele wieder fast bei null an?

Wir haben das Stück im vergangenen Jahr so oft aufgeführt, dass es ziemlich schnell ging, bis die Rollen wieder sassen.

Was unterscheidet die kommenden Aufführungen von jenen im Sommer 2009?

Was sicher anders sein wird, sind die Temperaturen und das Licht. Wir spielen in diesem Jahr knapp zwei Monate später. Somit kommen die Lichteffekte besser zur Geltung und früher zum Tragen. Sonst hat sich nicht viel geändert, denn es ist eine Wiederaufnahme desselben Stückes. Ich habe jedoch einige Dialoge dazugeschrieben, da eine zusätzliche Rolle geschaffen wurde. Durch einen Musiker mehr wird auch der musikalische Rahmen präsenter sein.

Die 3300 Tickets, die direkt über Ticketino verkauft wurden, waren am ersten Vorverkaufstag innerhalb von weniger als sechs Stunden weg. Was hat diesen Ansturm bei Ihnen ausgelöst?

Wir hatten zwar einen grossen Ansturm erwartet, weil wir wussten, dass sehr viele Leute das Freilichtspiel unbedingt sehen wollten. Einige wollten auch ein zweites Mal mit dabei sein. Es war aber dann doch überraschend, dass die Tickets in sechs Stunden ausverkauft waren. Für alle Beteiligten ist dieser Erfolg super. Dass die Schauspieler jeden Abend vor ausverkauften Rängen auftreten können, ist nicht selbstverständlich.

Worin liegt der Erfolg des Sensler Freilichtspiels?

Ein Faktor ist sicher das Bedürfnis der Bevölkerung nach einem authentischen Theaterstück aus der Region, einem Stück Sensler Identität. Ein Theater-Klassiker wäre wohl weniger erfolgreich gewesen. Auch die Musik und die Kulisse tragen zum Erfolg bei. Nicht zuletzt ist das Ganze ein «Event», wie man heute sagt, mit Hintercher-Küche, Hintercher-Laden und dem Frioba-Stand mit Produkten aus der Region.

Ein Freilichtspiel ist auf gutes Wetter angewiesen. Haben Sie schon Langzeitprognosen konsultiert?

Wir lassen das auf uns zukommen. Das Wetter ist bei einem Freilichtspiel immer der unsicherste Faktor; das macht die Schauspieler und mich am meisten nervös.

Sehr viele Leute gingen beim Ticketverkauf leer aus. Tritt die Hintercher-Bande 2011 nochmals auf?

Aufgrund der grossen Nachfrage müssen wir uns dies ernsthaft überlegen. Es hängt jedoch davon ab, ob die Schauspieler und Mitarbeiter weiterhin motiviert sind, das gleiche Stück noch einmal aufzuführen. Klar ist, dass der Theaterverein Hintercher auch in Zukunft Freilichtspiele machen wird.

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