Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Hiram Brülhart neu entdeckt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ambassadeur de la peinture», Botschafter der Malerei: So lautet der Titel einer Ausstellung über den Freiburger Maler Hiram Brülhart, die derzeit in der Schalterhalle des Hauptsitzes der Freiburger Kantonalbank in Freiburg zu sehen ist. Hiram Brülhart (1878–1947) sei eine herausragende Figur der Freiburger Kunstwelt gewesen und zähle zu den am besten vertretenen Malern in öffentlichen und privaten Kunstsammlungen, erklärt Kurator Philippe Clerc. Der Kunsthistoriker beschäftigt sich bereits seit geraumer Zeit mit dem Leben und dem Werk Brülharts und hat dazu im vergangenen Dezember ein Büchlein in der Schriftenreihe von Pro Fribourg veröffentlicht (die FN berichteten).

Aus der Sammlung der Bank

Die Ausstellung schliesst nun an diese Publikation an und zeigt rund vierzig Werke von verschiedenen öffentlichen und privaten Leihgebern. Darunter finden sich Bilder, die dem breiten Publikum kaum bekannt sind, zum Beispiel ein Selbstporträt aus dem Jahr 1945, das sich im Besitz des Kollegiums St. Michael befindet und jetzt erstmals ausgestellt ist. Auch in der Kunstsammlung der Freiburger Kantonalbank befinden sich rund dreissig Gemälde von Hiram Brülhart, von denen einige in der Ausstellung zu sehen sind. Ein besonders hübsches Werk ist die «Petite mendiante au violon» aus dem Jahr 1904, als Hiram Brülhart gerade seine Ausbildung an der Ecole nationale des Beaux-Arts und der Académie Julian in Paris beendete.

Insgesamt bietet die Schau einen Überblick über das breite Schaffen von Hiram Brülhart. Der Stadtfreiburger war ein anerkannter Porträtmaler, der zahlreiche Persönlichkeiten seiner Zeit verewigte. Bekannt war er auch für seine Landschaftsansichten, die in seiner Freiburger Heimat, aber auch auf seinen vielen Reisen entstanden. Nicht zuletzt im Sensebezirk war der Maler, dessen Familie väterlicherseits aus Alterswil stammte, gerne unterwegs.

Zu Unrecht vergessen

Mit der Ausstellung wolle er dazu beitragen, Hiram Brülhart der breiten Bevölkerung in Erinnerung zu rufen, so Philippe Clerc. Denn trotz seiner Produktivität und seines Erfolges – Brülhart war einer der wenigen Künstler seiner Generation, die von der Kunst leben konnten – sei er nach seinem Tod zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten.

Freiburger Kantonalbank, Hauptsitz, Freiburg. Bis zum 28. März in der Schalterhalle, während der Öffnungs­zeiten der Bank.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema