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Historische Stadt erhält Gas zum Heizen der Häuser

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Städtchen Greyerz will den CO2-Ausstoss senken. Groupe E Celsius hat mit den Arbeiten für den Anschluss der Gemeinde an das Gasnetz begonnen. Gestern wurden an einer Medieninformation die Arbeiten präsentiert. Die speziellen Bohrarbeiten werden von der Firma Zmoos durchgeführt.

Bohren mit Richtbohrköpfen

Das Projekt stellt ­Groupe E Celsius vor grosse technische Herausforderungen. «Die Stadt braucht ein modernes und effizientes Heizsystem. Das ist einfacher gesagt als getan», sagt Pascal Barras, Direktor von Groupe E Celsius. Die Gasleitungen müssen nicht nur einen Höhenunterschied überwinden, sondern auch in hartes Gestein verlegt werden. Deshalb hat Groupe E entschieden, am Fusse des Hügels einen Graben auszuheben und die Gasleitungen bis zur Stadtmauer sowie die Ringleitung um die Stadt mittels Richtbohrungen zu verlegen. Die Bohrköpfe können während der Arbeiten geortet und gelenkt werden. Die Bohrarbeiten verursachen wenig Lärm und Erschütterungen. So könne die historische Bausubstanz geschützt werden, sagt Barras. Die Richtbohrung stelle zudem eine geringe Belastung für die Bewohner und den Tourismus dar. Die Technik ermögliche eine präzise Durchbohrung des Felsens bei minimalen Auswirkungen auf die Umgebung, so Barras.

Die Ringgasleitung führt auf einer Länge von einem Kilometer um die Stadt. Der Anschluss an die Häuser erfolgt von der Rückseite der Gebäude. Die Fiber to the Home AG werde diese Etappe nutzen, um die Häuser ans Glasfasernetz anzuschliessen, erklärt der Greyerzer Syndic Jean-Pierre Doutaz.

Keine erneuerbare Energie

Der Kanton Freiburg schreibe vor, erneuerbare Energie zu fördern. Die Gemeinde habe nur beschränkte Möglichkeiten, um solche Energie zu nutzen, so Doutaz. Gas sei die einzige Möglichkeit für die historische Stadt, denn der Bau von Solarpanels sei auf den denkmalgeschützten Dächern der Altstadt nicht möglich. Auch lasse die erhöhte Lage eine geothermische Bohrung und das Graben für Fernwärmeleitungen nicht zu. Deshalb habe die Gemeinde eine Ausnahmebewilligung des Kantons Freiburg erhalten. «Durch den Anschluss an das Gasnetz kann die Gemeinde den CO2-Ausstoss um 25 Prozent senken», so der Syndic.

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