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Hochkarätige Pianisten in Freiburg

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In der zweiten Saison der Reihe International Piano Series finden die Konzerte nicht mehr im Freiburger Equilibre statt, sondern in der Aula der Universität Miséricorde. Warum das? Der Wechsel habe organisatorische Gründe, sagt Natalie Lafranchi, Initiantin der Klavierrecitals. Hochkarätige Musikerinnen und Musiker sind ein Jahr im Voraus zu buchen. Kommt dazu, dass die Präsidentin der International Piano Series mit einem Auftritt pro Monat auch ihr Konzept hat.

«Noch so gerne hätte ich die Konzerte weiterhin im Equilibre durchgeführt. Doch alle meine Nachfragen nach offenen Terminen blieben bis Ende Mai 2012 unbeantwortet. Während andere Veranstalter ihre Abonnemente bereits verkauften, hatten wir noch keine Termine für die Saison 2012/13.» So sei ihr nichts anderes geblieben, als in die Uni-Aula auszuweichen, wo die Reihe diesen Samstag startet.

Acht junge Pianisten

Lafranchi ist aber überzeugt, dass auch in der Aula die jungen, erfolgreichen Pianistinnen und Pianisten das Publikum erfreuen werden: «Die Sicht auf die Bühne und das Spiel ist von jedem Platz aus gewährleistet.»

Die Pianisten werden Werke aus jeder Musikepoche spielen, von Bach über Mozart bis hin zu Prokofjew. Sie sei glücklich, trotz Zeitnot so aussergewöhnliche Pianistinnen und Pianisten in Freiburg zu präsentieren, so Lafranchi. Drei junge Frauen und fünf junge Männer sind es: Benjamin Grosvenor aus England, Severin von Eckardstein aus Deutschland, Yevgeny Sudbin und Anna Vinnitskaya aus Russland, Evgeni Bozhanov aus Bulgarien, Nareh Arghamanyan aus Armenien, Vadym Kholodenko aus der Ukraine und Khatia Buniatishvili aus Georgien.

 Viele Künstler aus Osteuropa haben ihre Heimat für ihre Ausbildung verlassen. So leben auch die eingeladenen Künstler heute in Westeuropa. Doch wie kommt es, dass heute so viele Musiker aus dem Osten stammen? «Zurzeit gibt es eine sehr starke Pianistengeneration aus Russland», erklärt Natalie Lafranchi. «So ist zum Beispiel die Gewinnerin des 12. Concours Géza Anda in Zürich in diesem Jahr eine Russin, die ebenfalls den Publikumspreis gewonnen hat.»

Und wie trifft die künstlerische Leiterin die Auswahl? Ich beobachte die Künstler seit Jahren, verfolge die Wettbewerbe, besuche Konzerte, höre CDs und lese Kritiken», sagt die Tessinerin. Youtube sei eine wahre Fundgrube. «Dort sieht man, wie der Künstler spielt, wie er denkt und fühlt.»

Auftritt in den Medien

Ein Engagement erfolgt meistens über eine Agentur, mit der erfolgreiche Künstler oft Exklusivverträge haben. Denn Solisten, die dauernd auf Achse sind und pro Jahr 40 bis 100 Konzerte geben, haben keine Zeit, sich um die Reisen, Finanzen und Verträge zu kümmern.

Professionelle Fotos der Pianistinnen und Pianisten, die in Freiburg auftreten, zeigen, welche Dimensionen der mediale Auftritt angenommen hat. «Auf den Fotos sehen die Künstler heute wie Models aus», kommentiert die Kulturmanagerin, die Freiburg während ihres Studiums kennengelernt hat und seit 15 Jahren hier wohnt. «Jung, dynamisch und erfolgreich, so lautet die Botschaft», fügt sie an.

Zum Budget ihrer Konzertreihe will sich Lafranchi noch nicht äussern. Gespräche seien noch im Gange. Sie betont aber, dass der Vorstand ehrenamtlich arbeitet.

Programm

Acht Konzerte von Oktober bis Mai

Ab Samstag präsentiert der Verein Fribourg Piano Association acht Konzerte der Reihe International Piano Series in der Aula der Universität Miséricorde in Freiburg:

Sa., 13. Oktober, 19.30 Uhr:Evgeni Bozhanov.

Fr., 16. November, 19.30 Uhr:Nareh Arghamanyan.

Fr., 7. Dezember, 19.30 Uhr:Vadym Kholodenko.

Fr., 18. Januar, 19.30 Uhr:Yevgeny Sudbin.

So., 17. Februar, 17 Uhr:Khatia Buniatshvili.

Fr., 19. April, 19.30 Uhr:Benjamin Grosvenor.

Sa., 18. Mai, 19.30 Uhr:Anna Vinnitskaya.

Fr., 31. Mai, 19.30 Uhr:Severin von Eckardstein.il

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