Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Höchste Zeit, ein Zeichen zu setzen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit grossem Interesse las ich den Beitrag von FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois. Da wird viel über fehlende Alternativen, Energieengpässe oder die Abhängigkeit von deutschem Kohlestrom geschrieben und fast am Schluss noch an unseren Sinn für Realität appelliert. Meine Realität sieht jedoch etwas anders aus. Wenn man bedenkt, dass Mühleberg schon 1972 ans Netz ging und immer noch Strom produziert, obwohl unzählige Risse im Reaktormantel aufgetreten sind, läuft es mir kalt den Rücken runter. Nach über 40 Jahren Erfahrung mit Kernenergie fordert nun ein Politiker, man müsse sich mehr Zeit geben, um die Ausserbetriebnahme langfristig zu planen. Ich möchte sehr gerne wissen, was in den letzten Jahren seit 1972 überhaupt geplant wurde.

Die Endlagerung der hochgiftigen Abfälle kann es nicht wirklich gewesen sein, da die Nagra noch immer keine wirkliche Lösung gefunden hat. Kann es für diese Art von Giftmüll überhaupt so etwas wie eine Lösung geben? Ich glaube nein. Ah doch, wir wurden alle mit Jod-Tabletten versorgt und sind so für einen möglichen Super-GAU gewappnet. Die Katastrophe von Tschernobyl und Fukushima haben uns allen gezeigt, wie sicher Kernenergie wirklich ist. Wenn eine technologische Weltmacht wie Japan eine solche Katastrophe nicht verhindern konnte, wer dann? Ich lasse mir von keinem Politiker Angst machen. Alternative Energien in vielen verschiedenen Formen sind schon lange möglich. Es ist höchste Zeit, der extrem gefährlichen und veralteten Atomenergie den Rücken zu kehren und endlich die Energie-Zukunft einzuläuten. Nur ein Ja zur Atomausstiegsinitiative ist hier das richtige Zeichen.

Erich Raemy, Brünisried

«Es ist höchste Zeit, der extrem gefährlichen und veralteten Atomenergie den Rücken zu kehren.»

Mehr zum Thema