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Hochverdienter Bene-merenti-Träger

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Hochverdienter Bene-merenti-Träger

Cäcilia-Feier Plasselb ehrt Coelestin Ruffieux

Die diesjährige Cäcilia-Feier stand unter einem ganz besonderen Stern: Coelestin Ruffieux durfte aus den Händen von Pfarrer Niklaus Kessler die päpstliche Verdienstmedaille Bene merenti in Empfang nehmen.

Beim Einzugslied «Nun jauchzt dem Herren, alle Welt» wurde Coelestin Ruffieux vom Vereinspräses Niklaus Kessler in die Kirche begleitet. Auf Wunsch des Jubilaren haben die Sängerinnen und Sänger unter Direktion von Xaver Ruffieux die Herz-Jesu-Messe von Thomas Jäggi aufgeführt. An der Orgel begleitete ebenfalls Xaver Ruffieux.

Pfarrei-Präsident Andreas Lauper erinnerte bei der Begrüssung daran, dass neben Coelestin noch drei andere Vereinsmitglieder auf langjährige Vereinstätigkeit zurückblicken können. Die vier Geehrten bringen es zusammen auf insgesamt 145 Jahre Vereinszugehörigkeit. Pfarrer Kessler dankte dem Dirigenten und Organisten sowie den Sängerinnen und Sängern für die liturgische Mitgestaltung im Gottesdienst sowie den grossen Einsatz das Jahr hindurch.

45 Jahre Singen und noch mehr

Zur Würdigung stellten sich die Sängerinnen und Sänger im Chor auf. Präses Niklaus Kessler schritt zur Würdigung von Coelestin Ruffieux: 45 Jahre Singen, allein schon das ist eine grossartige Leistung. Sein Palmares zum Wohl des Cäcilienvereins und der Pfarrei darf sich wahrlich sehen lassen: 1959 trat er als 16-Jähriger in den Cäcilienverein ein, er verwaltete die Kasse von 1965 bis 1969 und präsidierte von 1969 bis 1985 den Verein mit grossem Engagement. 1966 wurde er in den Pfarreirat gewählt, wo er von 1972 bis 1982 als Pfarreipräsident wirkte. Unter seine Regie fielen die Innenrenovation der Kirche, die gründliche Renovation des Pfarrhauses sowie die Anschaffung der neuen Metzler-Orgel 1979.

Als Dank für seine grossen Taten sang der Chor zum Abschluss der kirchlichen Feier «Cantate Dominum» von Hans Leo Hessler.

Die weltliche Feier fand im Vereinslokal statt. Präsident Josef Raemy überreichte dem Jubilar Coelestin Ruffieux eine in lateinisch abgefasste Urkunde, unterzeichnet vom Bischof Bernard Genoud. Der Männerchor trug ein von Dirigent Xaver Ruffieux neu getextetes Lied zu einer bekannten Melodie vor, das eigens auf den Jubilaren zugeschnitten war. Im letzten Vers hiess es «Sing weiter mit der Stimme so fein; Du wirst für immer ein Sänger sein».

Coelestin Ruffieux erinnerte sich daran, wie es Anfang der Sechzigerjahre war, als der Cäcilienverein 32 Männerstimmen vereinte, während er heute noch 16 Mann umfasst. Wegen des sinkenden Männerbestandes kam es 1972 auf Initiative von Coelestin Ruffieux zur Gründung des Gemischten Chores.
Josef Raemy nahm drei weitere Ehrungen vor: Für 35 Jahre wurde die Sopranistin Astrid Ruffieux geehrt. Sie ist der ruhende Pol im Verein und als Gattin des Dirigenten ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Chor und dem Chorleiter. Ebenfalls für 35 Jahre wurde Tenor Heinrich Ruffieux, Heinrich, der Politiker und der auch anderweitig viel Beschäftigte, geehrt. Für 30 Jahre wurde schliesslich Josef Bapst geehrt. 25 Jahre sang er im Bass, die letzten fünf Jahre war er zuverlässiger und selbständiger Fähnrich. Alle drei Geehrten wurden mit einem Geschenk bedacht. pn
Bedauern nicht nur in Plasselb

Die päpstliche Verdienstmedaille Bene merenti wurde dieses Jahr zum letzten Mal ausgehändigt. Die bischöfliche Verdienstmedaille für 40-jähriges Singen soll darüber hinwegtrösten. Begründet wurde der Entscheid u. a. damit, dass vor allem im Kanton Freiburg zu viele Auszeichnungen vergeben wurden. Dies löste nicht nur in Plasselb Bedauern aus. 45 Jahre Singen ist schon eine sehr grosse Leistung, zumal sich viele dieser Sänger auch sonst im Verein oder in der Pfarrei engagieren. Dazu kommt, dass sich der Nachwuchs der Chöre heute aus 30- bis 40-Jährigen rekrutiert. Von einer «Überflutung» mit Bene-merenti-Medaillen kann zumindest in Plasselb keine Rede sein: Als einer der ältesten Chöre in Deutschfreiburg konnten hier erst vier Bene-merenti-Träger geehrt werden. FN/pn

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