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Hoffnungsschimmer für den FC Tafers

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Zwei Siege, fünf Unentschieden und zwölf Niederlagen–so lautet die Bilanz des FC Tafers in der bisherigen 2.-Liga-Meisterschaft. Mit elf Punkten liegen die Sensler auf dem zweitletzten Platz, zwei Zähler vor Schlusslicht Broc und deren sechs hinter Estavayer-le-Lac. Weil Ende Saison mindestens zwei Mannschaften in die 3. Liga relegiert werden, droht dem Aufsteiger damit der direkte Wiederabstieg.

Noch ist die Meisterschaft nicht zu Ende, noch bleiben dem FC Tafers sieben Spielrunden, um sich über den Strich zu hieven. Eine durchaus lösbare Aufgabe–zwei, drei Siege und der Rückstand ist wettgemacht. Doch genau da liegt das Problem. In neunzehn Partien konnten die Tafersner erst zweimal als Gewinner vom Platz und geben damit kaum Anlass zu der Hoffnung, dass ihnen nun plötzlich eine Siegesserie gelingen könnte.

Léchelles: Neustart in der 3. Liga

Mit Erleichterung dürfte man deshalb im Bezirkshauptort die neusten Entwicklungen im Fall «FC Léchelles» zur Kenntnis genommen haben. Léchelles war letzte Saison in die 2. Liga interregional aufgestiegen, löste dann wegen vereinsinterner Probleme die Mannschaft auf und trat nicht zur Meisterschaft an (die FN berichteten). «Gemäss Reglement des Freiburger Fussballverbandes FFV dürfte der Verein in der Saison 2014/15 einen Neustart in der regionalen 2. Liga machen», erklärt Bernard Sansonnens, Präsident des FFV. Weil Léchelles aber quasi bei Null beginnen muss und kein konkurrenzfähiges 2.-Liga-Team auf die Beine stellen kann, haben sich die neuen Vereinsverantwortlichen und der Verband zusammengesetzt und überlegt, wie es weitergehen soll. «Dabei sind wir zum Schluss gekommen, dass es klüger ist, wenn Léchelles seinen Neustart in der 3. Liga vornimmt», sagt Sansonnens

Nur noch ein 2.-Liga-Absteiger

Dieser Entscheid hat Auswirkungen auf den Meisterschaftsbetrieb in der höchsten kantonalen Liga. «Die Doppelrelegation von Léchelles kommt der 2. Liga zugute», sagt der Präsident des FFV. «Léchelles wird Ende dieser Saison wie ein 2.-Liga-Team behandelt. Damit steht ein Absteiger in die 3. Liga bereits fest.» Von den 14 aktuellen Mannschaften der 2. Liga muss demnach nur noch eine in den sauren (Relegations-) Apfel beissen. Gemäss heutigem Stand der Meisterschaft wäre dies der FC Broc. Tafers wäre gerettet–auch ohne Siegesserie.

Norbert Aerschmann, Trainer des Sensler Vereins, freuts: «Das ist eine frohe Kunde. Auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass wir noch vom zweitletzten Tabellenplatz wegkommen und so den Ligaerhalt schaffen. Die neue Ausgangslage macht es uns aber einfacher und nimmt etwas den Druck weg von der Mannschaft.»

Banger Blick nach oben

Auch wenn die Tafersner Chancen auf den Ligaerhalt beträchtlich gestiegen sind, in Sicherheit darf sich der 2.-Liga-Neuling noch nicht wähnen. Zum einen ist der Vorsprung auf Schlusslicht Broc nur minim, zum anderen gilt es auch ständig ein Auge in Richtung 2. Liga interregional zu behalten. Denn je nach dortigem Meisterschaftsverlauf könnte aus dem 2.-Liga-Absteigerduo ein Trio werden. Am Ende der Saison steigen die drei Letzten jeder Gruppe (total 18 Mannschaften) in die 2. Liga regional ab. Sollten sich darunter drei oder mehr Freiburger Vereine befinden, würde es in der 2. Liga regional einen dritten Absteiger geben.

Mit dem FC Léchelles steht bereits ein Freiburger Team als Absteiger aus der interregionalen Liga fest. Das gleiche Schicksal könnte auch den Vorletzten Romont ereilen. Zudem liegt mit Portalban/ Gletterens ein weiteres Freiburger Team mit einem Drei-Punkte-Polster nur knapp über dem Strich.

 

Trainerwechsel: Norbert Aerschmann steht künftig beim FC Plaffeien an der Seitenlinie

Einen Tag nach der 0:6-Schlappe gegen den FC Kerzers haben Norbert Aerschmann, Trainer des FC Tafers, und Ligakonkurrent FC Plaffeien bekannt gegeben, dass sie in der kommenden 2.-Liga-Saison zusammenarbeiten werden. «Die Mannschaft ist seit einer Woche über meinen Wechsel informiert. Unsere Niederlage in Kerzers hat also nichts mit meinem Entscheid zu tun – auch wenn es deswegen bestimmt einige Nebengeräusche geben wird», sagt Aerschmann. «Ich hatte drei schöne Jahre in Tafers, merkte aber, dass es Zeit ist für eine Luftveränderung. Mein Ziel war es immer, einmal einen renommierten 2.-Liga-Verein zu trainieren. In Plaffeien erhalte ich diese Chance, während ich in Tafers riskiere, nächste Saison in der 3. Liga Trainer zu sein. Das wäre mir sehr schwergefallen.»

Auch wenn Aerschmann Tafers verlässt, ist es für ihn Ehrensache, bis zum Schluss alles für seinen jetzigen Verein zu geben. «Mein Ziel ist es, meinem Nachfolger ein 2.-Liga-Team zu übergeben.»

In Plaffeien freut man sich derweil, nach einer turbulenten Saison mit wiederholten Änderungen im Staff und einigen Hochs und Tiefs auf dem Platz wieder ruhigeren Zeiten entgegensehen zu können. «Wir planen längerfristig mit Norbert Aerschmann und sind zuversichtlich, dass es ihm gelingen wird, wieder Konstanz und Ruhe ins Team zu bringen», sagen Daniel Portmann, Spiko-Präsident des FC Plaffeien. ms

 

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